Wasser, Feuer, Holz

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„Das Wasser und das Volk kann man nicht zurückhalten“ behauptet man in der Toscana; leider kommt das seit Jahren laufende „historisch einzigartige Experiment“ -so Umvolkungsexperte Yasha Mounk- zu einem anderen Ergebnis: eine Riege aus bildungslosen Studienabbrechern finanziert sich und vor allem den Genozid an den eigenen Landsleuten über die Etablierung eines Schuldkult-Zinssystems aus zwölfjähriger deutscher Geschichte: das Volk schläft.
Der Adolfrendite wird Klimagreta hinzugefügt: das Volk schläft.
Vorsicht also bei der Anwendung italienischer Spruchhülsen. 🙂

Doch bleiben wir bei diesem wässrigen Thema: der 10te April steht für den Beginn der Reise des wohl bekanntesten britischen Schiffes – sieht man von Admiral Nelson´s „Victory“ ab: vor 107 Jahren legte das kurz darauf unglücklich endend sollende Schwesterschiff der „Olympic“ in Cherbourg an, um vom Zubringertender „Nomadic“ Passagiere an Bord zu nehmen: noch Ende der 90er Jahre lag das -inzwischen restaurierte!-  Wassertaxi am Ufer der Seine, während die Titanic längst 3.000 Meter tiefer „vertäut“ ruhte…

Unter Überschwemmungen leidet in diesen Tagen auch ein hauptstadtnahes Gebiet: heftige Regenfälle verwandelten die Strassen und Wege in einen größeren Teich; tausende Einwohner versuchen ihre Habe vor den Wassermassen des Río Paraguay zu  retten:

  

Reichlich Wasser, allerdings zur Brandbekämpfung, benötigt man derzeit im kooperativen Schlachthof Chortitzer in der im Gran Chaco gelegenen und 1927 gegründeten Stadt Loma Plata. Man darf gespannt sein, was als Brandursache bekanntgegeben wird…. 🙂

 

Der letzte Absatz für heute gehört in gewohnter Weise der derzeit entstehenden Soleil Royal: um die 14 Lafetten pro Deck/Schiffsseite zu installieren, wurde in den letzten Tagen zunächst ein Decksboden eingezogen. Selbigem werden als nächstes die hölzernen, erst anzufertigenden Lafetten beigesellt: der erste Prototyp dazu steht bereit.


Bei der Frage, was am Ende davon von außen zu sehen sein wird, wenn die Decks geschlossen sind, gehts wohl bis zur Takelung der Geschütze/Lafetten. Gleichzeitig erhielten die ersten (ebenfalls noch zu bearbeitenden..) Rohre die Schildzapfen/seitlichen „Stifte“. Längst hat sich erschlossen, aus welchem Grund sich die meisten Schifflebauer dieses (!) Herstellers in dieser Bauphase ein Fotoverbot selbstauferlegen: es geht halt alles auch einfacher wenn keiner guckt/gucken kann. 🙂
Momentan verlängert sich fast täglich die Bestelliste; Farben & Holz müssen schnell geordert werden, um nicht Stillstand und Müdigkeit bei den Arbeitern einkehren zu lassen.. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de
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Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

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