Blutig. Fröhlich. Weiter.

Standard

„Bemüh dich nur und sei recht froh der Ärger kommt schon sowieso.“ …sooo schlecht lief das nun rasch ablaufende Jahr ja nicht mal; dem „jeder Chef jammert“-Modus folgend ließe sich natürlich über den im wahrsten Sinn des Wortes kürzlich niedergekommenen Haupttrafo fast weinen – aber Paraguay und Ja/Nein-Wechselstrom gehen nun mal zumindest temporär eine engumschlossene Verbindung ein.. 🙂
Anders siehts schon wieder bei den Personen aus, die wir in diesem Jahre „lassen“: Aretha Franklin starb in Detroit, Stefanie Tücking in ihrem Bett in Baden-Baden und Maren Ueland aus Norwegen wurde auf Marokko´s nächtlichem Boden nebst Reisegefährtin von „Erika“ Kasners Großfamilie kultursensibilisiert. Bis aufs Blut….

Doch auch in Paraguay wurde in der letzten Zeit der rote Lebensfarbstoff gelassen: am Weihnachtsvortage ging bei uns ein Anruf ein, der einen entsprechenden Vorfall im Leben eines Bekannten beinhaltete; der Weg führte an einer medizinischen Behandlung nicht vorbei, und so befand sich schnell der besagte Bekannte als notfallärztlich zu behandelnder Patient eingestuft im örtlichen Krankenhaus.

Glücklicherweise war da die Arbeitslust noch nicht der Weihnachtsstimmung gewichen, und nur mehrere Spritzen weiter wurde der nach einem im privaten Umfeld vorgenommenen Tritt gegen eine Kischde in Kippstellung befindliche Zehennagel komplett extrahiert.

 

Nicht nur die behandelnde Schwester  bot eine 🙂 Überraschung, sondern auch die Nullrechnung: nur die Nachfolgemedikamente mußten privat gelöhnt werden.

 

Nach mehreren Tagen nun läßt sich prophezeien, daß der Fuß erhalten bleiben wird…. 🙂
Danke für Thema und Bilder und Gratulation für die gute Behandlung..!! 🙂

Und wer geglaubt hätte, zwischen den Tagen etwas Ruhe zu finden, irrte sich auch in unserm Binnenländle: da machte die Ankündigung der Wiedereinführung eines Wehrdienstes für die Herren die Runde: und stracks fanden sich …einige… ein, die beim zuständigen Amt ihre Befreiung davon beantragen wollten/mußten bzw. in der Hauptstadt dagegen protestierten:

   

Nationalstolz beginnt und vor allem endet hier -übrigens auch international in zunehmendem Maße- oft bei der jeweiligen Landessprache; sogar Staatsamt-Hakawati Claas Relotius hat sich -wenngleich woanders und aus anderen Gründen- schon krank gemeldet… 🙂


Und auch unser Präsi Marito schaltete zu diesem Thema ein Bild von sich mit seinem Stammhalter; selbiger mit militärischem Haarschnitt, der ahnen läßt, daß zumindest in diesem Punkt neue Zeiten in Paraguay anbrechen.
Könnten.
Unter Umständen.
Wenn die contramilitärischen Proteste nicht überhand nehmen, versteht sich – ansonsten hat der Sohn wenigstens wieder mal auf Staatskosten `nen Friseur besucht und ist damit sogar in die Zeitung gekommen.. 🙂

Unruhige Zeiten also weiterhin, und wenn wir am 31ten December 1440/2018 dem ersten Januar -ungläubig/die meisten noch unkonvertiert- gegenüberstehen, wird sich zeigen, was die nächsten Monate meist ungefragt ins Leben und ins Haus geliefert werden wird; hoffen wir, daß Frankreichs Wirtschaft durch expandierenden Gelbwestenverkauf angekurbelt, der nächste Staatschef da eine Frau 🙂 sein wird und sich im gleichen Zeitraum in Deutschland eine flächendeckende Netflixverkabelung ergibt….
Und bitte – sollten Sie demnächst Opfer eines Einzelfalltäters werden, behalten Sie unbedingt die Ruhe; ggf. sollten die Angehörigen schon im Vorfeld gebeten werden, besonnen zu reagieren und Ihren verfrühten und vermutlich optisch wenig ansprechenden Tod nicht instrumentalisieren zu lassen; seien Sie sich schon vorab bewußt, daß Ihr Ableben der Errichtung der -islamisch geprägten- No-Border/One-World-Order dient: Danke für´s mitspielen..!

An dieser Stelle -verbunden mit den besten Neujahrswünschen!- ein Gruß und Danke an alle Leser und neu hinzugekommenen Abonnenten dieser Seiten; in gewohnter Weise wird diese Reihe im neuen Jahre fortgesetzt: für unbeabsichtigt zwischen den Text geratene, scheinbar nicht im Zusammenhang stehende Bilder in Vergangenheit und Zukunft bitten wir ausdrücklich um Entschuldigung..! 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de
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Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

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