Bilder Leinwand/Bilder Linse

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„Ich bewundere Picasso. Keiner hat sein Öl so teuer verkauft wie er.“ Behauptete zumindest Salvador Dalí vor längerem, und vielleicht spielte er damit auf oben gezeigtes Bild mit dem revolverbewaffneten Picasso an…
Warum aber wird bei der Erwähnung von Kunst in zweiter Linie direkt ein Bezug zum Geld sichtbar..?!
Wenn wir auf diesen Zusammenhang verzichten wollen, muß wieder einmal der Goethefreund aus Weimar einspringen: selbiger bezeichnete schon Ende des 18ten Jahrhunderts Kunst als Tochter der Freiheit.
Wenig verwunderlich also, daß Meister Schiller schon zu Lebzeiten Schwierigkeiten mit den bestehenden Regierungsformen hatte; wir erwarten daher, daß die Uni Jena, die den Namen dieses Aufrührers trägt, in Kürze diesbezüglich wie die Greifswalder „Arndt“-Uni reagieren wird. Nicht auf Anweisung von „oben“- sondern vorauseilend…. 🙂

Im Fazit nicht weiter tragisch und würde mit dem in der alten Heimat vor knapp drei Jahren herausgegebenen zweiten (der erste datiert vom 19. März 1945) Nero-Befehl konform laufen. Doch soll an dieser Stelle eine Brot- & Fußballspielbegeisterte Nation keinesfalls in ihrem entstehenden islamischen Polizeistaat mit aktuellen Problemen überfrachtet werden – deshalb freuen wir uns, für diesen aktuellen Beitrag eine Galerie Villarrica´s mit nahezu unpolitischen, aber in jedem Fall bunten Bildern besucht zu haben und diese nun hier vorstellen zu dürfen!

Geplant war diese Veröffentlichung einige Tage früher – doch wenn der hiesige Internetanbieter wegen Reparaturarbeiten für 7 Tage auf „Aus“ schaltet…dann bleibt vieeeel frei verfügbare Bastelzeit fürs definitiv letzte Diorama – doch davon etwas später! 🙂
Im örtlichen Kulturhaus also werden seit neuestem die gestalterischen Leinwandkunstwerke der näheren Umgebung bei gut eingesetztem Licht zur Besichtigung freigegeben; Grund genug, der außen nun merklich gealterten Casa de la Cultura einen Besuch abzustatten.

Kein lästiges Schlangestehen wegen des Besucherandranges – der Eintritt ist frei. Im Grunde beherbergen die gezeigten farbfreudigen Bilder Momentaufnahmen des paraguayischen Lebens; bevorzugte Darstellung ist seit längeren Jahrzehnten meist das Haus mit baumbestandenem Garten und hinführendem Weg im Sonnenauf-/untergang oder der Ochsenkarren.
Letzteres Motiv mit wenigen Änderungen in einer vormals deutschen Galerie gezeigt, wäre man aktuell schnell im Verdacht, die schlesische Flucht von kulturgleichen Personen als Abgrenzung darstellen zu wollen: sicher – was sonst?? ! 🙂
Als gesichert gilt, daß damals Menschen aus demselben Jahrhundert ankamen und weniger Messer. Doch zurück zur Ausstellung: Interessanterweise bot einzig das Bild mit dem bärtigen Kirchengründer eine Grundlage zur Diskussion auf Veranstalterebene: Anstoß nahm man an dem verdeckten Auge – ob der Künstler kritisiert wurde, daß aufgrund des aktuellen Weltübels das andere Auge auch verdeckt sein müsse, wenn man wahrheitsgetreu zeichnen wolle..? Zumindest wurde EIN verdecktes Auge bemängelt…. 🙂

Doch hier endlich eine ausgewählte Bilderstrecke:

     

Und wie von Zauberhand gehts mit dem Thema Bilder weiter: vor wenigen Tagen kam die „erwischte“ Fotokamera ins Haus – eine Dresdner Certo-Phot, gebaut von 1958-1962. Ein Blick in das Innere der Box läßt den Gedanken zu, daß sich darin wohl noch NIE einer der benötigten 120er Rollfilme befand. Nahezu also 60 Jahre alt, aber tatsächlich neuwertig. Beginnen wir also in den nächsten Tagen mit einem 400er Ilfordfilm. 🙂

Bei einer komplett absolvierten internetfreien Woche wird wenig erstaunen, daß auch die Arbeiten am MiniArt-Ruinendiorama weitergeführt wurden: der dreiteilige Hausrest wurde endlich zusammengefügt. Erwartungsgemäß paßt auch dies Teil nicht auf die vorgeprägte Grundplatte; selbige wird nun modifiziert. Dennoch „paßt“ die bisherige Gestaltung der freiliegenden Ziegelreihen und alles wartet nun auf die beginnende Alterung. Das zweite (Kirchen-)teil dieses ukrainischen Bausatzes wurde ebenfalls innen und vor allem außen mit Farbe behandelt und wird in der nächsten Woche zusammengesetzt werden. 🙂 Sieht ganz danach aus, als würde dem abendländischen, zerstörten Kirchenbau noch zusätzlich ein (verbliebenes) Ziegeldach samt Dachstuhlrest spendiert werden… 🙂

   

Damit verbleiben wir mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de
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