Altes Blech & junge Frauen

Standard

„Politiker ist wohl der einzige Beruf, für den man keinerlei Ausbildung als notwendig erachtet.“
In diesem Moment bin ich mir keinesfalls sicher, dies Zitat nicht schon vor einer Reihe von Jahren „gebracht“ zu haben: angesichts der operettenhaften Politikdarsteller in der alten Heimat, deren Wissensdefizite nur von ihrer hochkriminellen Energie übertroffen wird, dürfte jedoch eine Wiederholung dieser obenstehenden Aussage nicht schaden – zumal man mit Robert Louis Stevenson, dem genialen Schöpfer von Werken wie der „Schatzinsel“ und „Dr. Jekyll & Mr. Hyde“ nie falsch liegt.
Doch verlassen wir schnell die aktuelle leidige Politik und widmen wir uns deshalb lieber einem interessanterem Brot-und-Spiele-Thema: am vergangenen Wochenende bot Villarrica wieder das -hoffentlich mehrere Jahre ablaufende- alljährliche Old-/Youngtimertreffen. 🙂

Meist kündigt sich dies durch eine abendliche bunte Veranstaltung bei uns im Hause an, wo sich einige der Fahrer samt ihrer „Kischten“ treffen und die neuesten Story´s aus ihrem motorisierten Jahr tauschen. Leider stellt man oft fest, daß sich der Name der weiblichen Beifahrerin während des Jahres geändert hat – in den meisten Fällen handelt es sich dabei nicht nur um eine Namensänderung, etwa von Elisabeth zu Aiischa aufgrund Religionswechsel, sondern die Änderung betrifft dann auch das Aussehen, Haarfarbe und sogar Körpergröße.
Glücklicherweise passen die neuen Beifahrerinnen dennoch immmmer wieder perfekt zum/ins Auto und machen sich auch gut quotenerfüllend hinterm Steuer.. 🙂

Und Samstagmorgen bei bestem Novemberwetter um 9 Uhr war es dann soweit – das Stadtzentrum vor der Municipalidad bildete wieder den Ausgangspunkt der diesjährigen Rally. Und sonderbar – einige Fahrer berichteten, nahezu die ganze Nacht benötigt zu haben….. um bei Bier und Whiskey …technische Details ihrer Wagen zu klären **welche Details das waren? ..wußte ich schon gar nicht mehr*** 🙂 🙂 🙂

Trotzdem gelangen an diesem Morgen einige Belichtungen der teils historischen automobilen Schätzchen, Fahrer und auch der Fahrerinnen…:) Nur wenige Momente vorm uhrgetriebenen Start reihten sich noch einige bayrische Wagen ein; auf britische Klassiker allerdings wartete man vergeblich, und so füg` ich ein Bild vom eigenen, drüben verbliebenen Spitfire 1500 ein, der in diesen Tagen seinen 40ten Geburtstag begeht…. 🙂

                             

Leider verblieb diesmal keine Zeit, um die Preisverleihung mitzuerleben bzw. abschließende Gespräche mit den FahrerInnen zu führen; Details also in einem Jahr..! 🙂

Am 167ten Tag auf der Steamerwerft wurde nochmals der Sitz der beiden Lademasten überprüft und zwei Blöcke fanden ihren Sitz: nun dürften nur noch wenige Stunden verbleiben, bis beide Masten dauerhaft befestigt werden und der Krimi der Verspannungen beginnt.
Momentan dauert noch die Suche & Zurechtlegung bzw. Anfertigung weiterer Blöcke an. Dazu wurde die Vitrine in Auftrag gegeben – passend in alter Holzoptik. 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de
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  1. @Canneletto:
    „… Leider stellt man oft fest, daß sich der Name der weiblichen Beifahrerin während des Jahres geändert hat – in den meisten Fällen handelt es sich dabei nicht nur um eine Namensänderung, etwa von Elisabeth zu Aiischa aufgrund Religionswechsel, sondern die Änderung betrifft dann auch das Aussehen, Haarfarbe und sogar Körpergröße. …“

    __________________________________________

    Ein Jahr ist mitunter zwar, so wil es einem zumindest scheinen, verdammt schnell vorüber, aber dennoch lang genug, um nicht nur die Körper- sondern auch die Körbchengröße der sich dekorativ auf den Beifahrersitzen der Edelkarossen räkelnden Elizabethas zu ändern.

    Gefällt mir

  2. …und tatsächlich: auch hier sind in der Redaktion wieder einige andere Bilder von Wagentypen `reingerutscht; da muß es bald mal Abmaaahnungen hageln…. 🙂
    Glücklicherweise sind die Bilder der Fahrerinnen weitestgehend authentisch- Grund genug, sich das Blechletreffen Villarrica´s nicht entgehen zu lassen…Aaaber: sollte auch auf unserm Kontinent eine Schicht von Leuten heranwachsen, die Freude am Nichtkonsum von neumodischen Plastikkarren empfindet..? Sollte sich hier ein Absatzmarkt für die Nudgingbestrebungen der deutschen GmbH-Verwaltungsriege aufzeigen..? 🙂
    Moin, moin & viele Grüße aus Südamerika!

    Gefällt 1 Person

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