Immer wieder Basteleien…

Standard

…eigentlich fing alles vor wenigen Tagen an, waberte aber -um ehrlich zu sein- schon länger im Hinterkopf als drohende Gefahr herum und geriet durch einen Ausflug ins hauptstädtische Asunción nun ins grellbeißende Licht der werkstättischen Dringlichkeit: bei mehr oder weniger freiwillig erzwungenem stop&go-Gestolpere im Zentimeterbereich quer durch die Zentralstadt trat der -leider nicht manuell zuschaltbare- Ventilator in einen unbefristeten Generalstreik.
Am 17. Juni `53 nannten das die (heute scheinbar ausgestorbenen..) Streikenden „…jetzt roochts!“ 🙂 Und genauso war´s Ende Juni in genanntem Halbmillionen-Städtchen: bei Qualm – Motor aus! 🙂

Glücklicherweise existieren immer noch genügend freie Stellen rechts neben der Fahrbahn, wo die Fahrerin 🙂 warten kann, bis die Motor- oder besser Wassertemperatur ein nachfüllen der Kühlflüssigkeit zuläßt. Kurzzeitiges überbrücken der Lüfteranschlüsse zeigten an, daß wenigstens das Gerät als solches noch funktioniert; mit freundlicher Hilfe eines Zubehörgeschäftes konnten so wenigstens die geplanten Einkäufe vorgenommen werden und auch der Rückweg klappte ohne Abschleppung. 🙂

Bei der Auswahl einer hiesigen Werkstatt hingegen ist schon etwas Vorsicht geboten: oft bedeutet die (gelungene) Behebung eines Defektes die Verschiebung oder besser Neuinstallation eines Fehlers auf eine andere, benachbarte Baugruppe am Auto. So gelten Tips für „geh mal hin; die sind gut“-Werkstätten als beinahe Gold wert; leider hat diese Bezeichnung in der letzten Zeit etwas gelitten.. 🙂

Und endlich wurde nun heute der blaue Wagen den kundigen Händen der Werkstattmitarbeiter übergeben; die Liste der vorzunehmenden Arbeiten ist doch etwas länger ausgefallen und trotzdem wurde alles für Freitag versprochen. Das Resultat bleibt also abzuwarten – wir berichten…

    
     

Tag 28 beim Steamerbau: wie schon beim letzten Mal erwähnt, nimmt alles wieder die (gewohnten) ooohhhnnneinnn -Dimensionen an: den Anweisungen der beigelegten Anleitung ist längst nicht mehr zu folgen, da vieles abgeändert werden soll. Deshalb ist immer wieder erforderlich, erst später einzufügende Baugruppen schon jetzt zusammenzusetzen und vorübergehend zu installieren, um die Maßhaltigkeit zu überprüfen. Dennoch findet sich langsam ein Weg durchs modellbauerische Dickicht: nur die bis zu 4 mm betragenden Differenzen/fehlenden Parallelitäten der einzelnen Teile müssen derzeit behoben werden.

 
HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de
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Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

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  1. Sehr lobenswert das die Jawa gleich mit gerichtet wurde.4 mm Differenzen sind nicht viel,früher hatten wir soooolche Differenzen.

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  2. …ohh….wieder falsche Bilder mit reingerutscht; das Redaktionskollegium bittet um Verzeihung! Glücklicherweise hätte spätestens Herr Maas den Fehler bei der Bildauswahl entdeckt; zudem darf es beim aktuellen Nachrichtenangebot und der Verwertung und vor allem Aufbereitung für das breite Publikum nicht verwundern, wenn sich ab & an Fehler oder schlimmstenfalls gutgemeinter kreativer Umgang in Wort und Bild einschleichen… 🙂 Keinesfalls allerdings sollte man versuchen, Nudging in diesen Beiträgen zu entdecken- dies ist das eingetragene Vorrecht staatlicher Nachrichtenagenturen; wir hingegen stellen dar und kommentieren einiges… 🙂
    ….früher wurden suuuusche Differenzen aber auch noch in Cicero & Punkt gemessen..
    Moin, moin & viele Grüße aus dem winterlich-warmen Südamerika!

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  3. …laut Aufdruck stammt alles irgendwie aus Spanien vom Ende der 80er; wahrscheinlich wurde die Krümmung des decks mit in die Berechnung einbezogen: da ich aber so gut wie alles ändere vom unteren Deck, paßt das dann nicht mehr. Dennoch drängt sich der Eindruck auf, daß iiiiirgendwie das meiste etwas ungenau gearbeitet wurde… 🙂 -Vermutlich werden uns Qualtitätsprodukte dieser Art auch mit dem Label „Made in Germany“ vorgelegt: dazu wurde und wird das Bildungsniveau ständig gesenkt, und sei´s auch nur, um den Exportüberschuß des Konkurrenten Deutschland zu beseitigen….
    Moin Maenne!

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