Geschichten um Gesichter…

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„Wenn ich zwei Gesichter hätte, würde ich dann dieses tragen..?“ hat vor längerem der amerikanische Präsident Lincoln von sich gegeben: keinesfalls soll es jedoch diesmal um die Janusköpfigkeit von Politikern gehen; diesen Zustand zu erkennen, zu benennen und vor allem zu ändern soll der begeistert fidgetspinnernden, etwas jüngeren Generation überlassen bleiben…. 🙂 🙂 Die Schwierigkeit, an Bahnhöfen in die Hände zu klatschen wird ja schon problemlos gemeistert. 🙂
Dies wird uns nicht abhalten, dem oben dargestellten einstigen Schaupieler aus flackernden Schwarzweißfilmen Stan Laurel zum Geburtstag zu gratulieren; uns schon länger (wo auch immer..) Lebenden wird dessen unnachahmlicher Gesichtsausdruck womöglich noch ein Begriff sein… 🙂

Um etwas entgleist wirkende Gesichtszüge -auf beiden Seiten ..- gab´s in dieser Woche in „unsrem“ Städtchen Villarrica sogar bis in die hauptstädtische Presse Trubel; aus Anlaß des 100ten Geburtstages des paraguayischen Schriftstellers Augusto Roa Bastos wurde -ausgerechnet- bei einem Ichkanndasauch-Karikaturisten eine Büste des besagten Wortezauberes in Auftrag gegeben: bei der feierlichen Einweihung zum Geburtstagstermin waren sich die anwesenden Gäste auch einig, vor einem Kunstwerk zu stehen – leider lieferten die existierenden Netzwerke fast zeitgleich beginnend eine schonungslosere Beurteilung, die einen Bogen von „unmöglich“ bis zu alternativ möglichen, weiterführenden Gestaltungsformen und Gebrauchszwecken lieferten. 🙂

Am heutigen Freitag bot der extra hergestellte Sockel ein verwaistes Bild; die hiesige Stadtverwaltung hat verschiedene Berichte im Netz getilgt und vergab kurz darauf die Nachricht, daß mit dem Hersteller des auszustellenden Kopfes eine Übereinkunft zur Nachbearbeitung getroffen wurde… 🙂
Aktuelle Szenen aus dem Atelier liegen aus Gründen der Geheimhaltung bisher leider nur in grafischer Form vor:

Um erstarrte Gesichtszüge handelt es sich bei einem Fall in Asunción, der seit Mittwoch viele Zeilen der hiesigen Gazetten beschäftigt: eine Frau hatte den Diebstahl ihres PKW gemeldet und beim Sicherheitsdienst gebeten, besagten Wagen stillzulegen (…sooowas geht mittlerweile..??). Zwei der Mitarbeiter nahmen per Motorrad die Verfolgung auf und schossen von hinten durch den Sitz – der tote Sohn der Frau -darum handelte es sich beim Fahrer- konnte nun nicht mehr flüchten: er hatte unterlassen, die Benutzung des familieneigenen Autos mitzuteilen…

Eine ganz andere Visage dürfte sich seit mehreren Monaten das doppelpassige, sich Journalist nennende Individuum im Reich am Bosporus aufgesteckt haben; wer Texte wie folgenden veröffentlicht, darf gerne 100 Jahre im Knast verrotten!! Sonderbar, daß deutsche „Kollegen“ genau um seine Freilassung kämpfen – sollten die etwa vom selben Kaliber sein..? 🙂

…nicht ganz so undurchdringlich (hoffentlich) dürften sich die Gitterstäbe für das hiesige 24jährige Model Carolina Isasi zeigen; laut dem Interview mit ihr in der aktuellen „Cronica“ singt sie gern… 🙂

16 Tage bisher für den „King of Mississippi“: die Rumpfschale verfügt nun über die Beplankung, und aus Gründen der einfacheren Handhabung später werden zunächst die beiden Heckruder neu angefertigt, angepaßt und wieder abgenommen; Ruder & Kiel werden erst zum Schluß mit dem Modell vereinigt. Alternatives Beplankungsmaterial für die Aufbauten ist unterwegs… 🙂
Somit dürfte ab nächster Woche die Beplankung des Decks folgen…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de
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Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

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  1. …ist denn noch Platz auf dem Neumarkt..? 🙂 Aber der Schriftsteller dient ja keiner Schuldkultpolitur; es sei denn, Guido Knopp weist nach, daß die Deutsche Wehrmacht auch in Südamerika kämpfte… 🙂 🙂
    Moin, moin & viele Grüße aus Südamerika!

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  2. …U-Prien erlebte das Ende des Krieges leider nicht mehr; einige behaupteten später, Artur Axmann/Erich Siewert hätte den aus dem umkämpften Berlin ausgeflogen- aber wahrscheinlicher ist wohl wirklich das Ende im Bunker…Ich bin sicher, daß die Tatwaffe noch existiert..! 🙂 Genauso wie der offene Dreiachser; einer davon steht im Sinsheimer Technikmuseum. Interessante Technik:
    http://blog.mercedes-benz-passion.com/2014/05/restaurierter-mercedes-benz-g4-gelaendewagen-von-1939-der-spanischen-koenigsfamilie/

    Gefällt 1 Person

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