Wasser gehört immer dazu…

Standard

„Bei Regen geht sogar das Krokodil ins Wasser.“ Namhafte Lexika versehen diese Aussage mit dem Hinweis, daß es sich dabei um ein Sprichwort aus Zentralafrika handeln soll; weit davon entfernt, den kulturlos aufgewachsenen 🙂 Deutschen -so zumindest eine Feststellung der sich sozialdemokratisch nennenden Figur Özoguz- nun das Umsteigen auf afrikanische Lebensweisen und Ansichten nahezulegen, paßt diese angeblich beobachtete Verhaltensweise der grünen Reptilie (anders als die Worte der roten Reptilie..) dennoch gut an den Anfang dieser sich diesmal ums nasse Element drehenden Geschichte. 🙂

Zunächst einmal Glückwunsch zum 76ten (!) Geburtstag, Herr „Kaleun“ Prochnow..! ..wohl einer der besten deutschen Filme; man ahnt, daß das „Boot“ in unseren Tagen mit einer „passenderen“ Aussage in die Vorführsäle gelangt wäre… 😦

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein lamentierender Beitrag über die scheinbar unaufhörlich vom Himmel stürzenden Regenmassen in Paraguay erscheinen; wie das Leben so spielt, zeigt(e) sich der Freitag plötzlich von einer besseren meteorologischen Seite und ließ der Sonne endlich wieder den Vortritt. Die seit gut vier Wochen erfolgten Regenfälle ließen allerdings leider auch den Glanz einer kürzlich mit großem Pomp abgeschlossenen Vorzeigebaustelle in der Hauptstadt Asunción verblassen bzw. reichlich nass werden:

 

Beide tiefliegende Fahrbahnspuren des „Superviaductes“ bekamen etwas mehr als nasse Füße; für über 20 Millionen US-$ (abzüglich einiger schneller als das Regenwasser abgeflossener Gelder..) Baukosten wird nun der Schuldige an diesem Mißstand gesucht; die erste Vermutung erblickte in vorsätzlicher Sabotage des Rätsels Lösung: das „Wer war das??“ dürfte die örtliche Justiz Jahrzehnte beschäftigen.. 🙂

Schnelle Abhilfe sollte Mitte der Woche ein spontan eingesetztes Orchester schaffen; man hoffte damit, die Lenker der einfahrenden PKW´s etwas aufzuheitern: leider scheiterte das Projekt an parteiübergreifender Uneinigkeit über die darzubietenden Musikstücke… 🙂

Doch kein Unglück ohne positive Facette: beim landesweiten Lottospiel „Bingo 8“ winkt nun ein motorgetriebenes kleineres Boot – keine schlechte Sache in Anbetracht der Wassermassen: doch da sich unser Binnenland nun auf dem Weg in den Winter befindet, hätte besagtes Lottobüro besser dicke Mäntel in die Gewinnausschüttung genommen.. 🙂

Und wie schon längst angekündigt, erfolgte zum ersten Juni der Baustart für den Mississippi-Steamer – die Rumpfkonstruktion ist entstanden und wird derzeit beplankt. Und schon zeichnen sich am modellbautechnischen Horizont Umfang & Menge für zusätzliches, zu importierendes Material ab… Und unterm Einfluß historischer Photos siehts so aus, als könnte das ganze Projekt wieder etwas dauern… 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!


HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

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  1. …warum sollte ich mich um die Kultur der/einer Köterrasse (Bezeichnung ist juristisch zulässig..) kümmern..? 🙂
    Das fehlende „n“in dem Graphikkasten ist von fremder Hand verschuldet; aber suchen wir in der derzeitigen Situation nicht nach Rechtschreibbfehlern; das hat schon was sehr makabres im Angesicht der täglichen Anzahl der Überfallopfer/Vergewaltigten/Getöteten…
    Moin Brother!

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  2. Aus einem „s“ klammheimlich ein „n“ zu machen, ist genau der Stil, der nun leider in deinem blog System bekommt – Schade.

    „Köterrasse“ ? Du bist nicht mehr auf dem Laufenden: „Rassentheorien“ werden von Deinesgleichen nun „Biodeutsche“ genannt. Ich bitte also um Beachtung.

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  3. …meiner Ansicht zufolge sollte der Tausch des zunächst fehlerhaft eingesetzten „s“ doch eher als marginal zu bewerten sein; die politische Ausrichtung meines Blogs bzw. die Vermischung deutscher Themen und paraguayischer Erlebnisse erscheint mir als geeignetes Mittel, über das hiesige Leben zu berichten- und gegen die Lethargie „drüben“ vorzugehen.
    ….dabei hat sich doch Rassentheoretiker Schschäuble erst vor geraumer Zeit zu Fragen der genetischen Vererbung und speziell mit dem Thema Inzucht beschäftigt: sollten -seiner Meinung nach- die Deutschen weiterhin weitgehend untereinander b***, drohe ihnen besagte Inzucht. Könnten diese Forschungsergebnisse nicht eher auf politisch gewollten Erfordernissen beruhen..?
    Aus einem einst schönen Land nun weniger klammheimlich, sondern ganz offiziell einen arabisch sprechenden Teil des Vierten Reiches zu machen, ist genau der Stil, der nun leider in deinem Land System bekommt-Schade.
    Moin Brother!
    P.S.: jetzt über diese dramatischen Veränderungen zu schweigen, empfinde ich als Schande bzw. als stillschweigende Zustimmung: in zuvielen Blogs gibt nichts ausser harmlos klingendem Geblubber und bewußt betriebener politischer Enthaltsamkeit oder schlimmer noch politisch „gewolltes“ wird angepriesen.

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  4. Canneletto, es geht nicht um das OB, sondern das WIE. Und leider benutzt du dabei die von mir kritisierte Art und Weise, die an einen Propagandaminister erinnert. Das hat auch nichts mehr mit Politik zu tun, sondern mit undifferenzierten Hassattacke.
    Sachlich willst du dich gar nicht auseinandersetzen, sondern nur Hass verbreiten und dann noch nicht einmal „den Arsch in der Hose“, es vor Ort zu machen. Maenne nannte es Fahnenflucht 🙂 🙂

    Und bei jemand, der selbst ausgewandert ist (musstest du nich eher flüchten nach dem Ärger mit dem Chef ??), ist das schon verwunderlich. Hauptsache, die Einwohner gehen bei euch mit Zuwanderern nicht ähnlich dummdreist um. Aber nicht umsonst wirst du als Deutscher (richtig erkannt – MEIN Land) nach Mittel/Südamerika geflüchtet sein.

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  5. …wenn Du die derzeitigen einschneidenden Veränderungen,- ohne jegliche Absprache mit dem Volk vorgenommen- die täglich flankiert werden von Überfall, Raub, Vergewaltigungen und Mord noch als „Politik“ bezeichnest, unterstützt bzw. tolerierst Du also diese ungeheuerlichen Vorgänge; diesen Eindruck habe ich zumindest. Immer öfter muß ich bei den nun schon knapp zweijährigen Auseinandersetzungen um diese Invasion, die die bewußte Plünderung des deutschen Sozialstaates beinhaltet, an die religiösen Streitigkeiten in Umberto Eco´s „Name der Rose“ denken: es geht nur noch um das rhetorische Durchwaten eines Sumpfes aus Worten, Behauptungen und Widersprüchen- an den Kern der Sache rührt dabei niemand, aus Angst, am gegenwärtig erlaubten Weltbild zu kratzen. Selbst wir beide stecken nun mitten in einer Rede/Gegenrede, die bis jetzt auf keinerlei Grundlage, das Kernproblem behandelnd, fußt. -Oder hab nur ich den Eindruck..?
    ……..
    Keinesfalls war mein/unser Weggang 2005 eine Flucht; irgendwo hatte ich schon öfter erwähnt, daß ich nach der finanziellen Zwangsenteignung/der Umstellung auf das Kunstgeld 2002 meine Zukunft nicht mehr in diesem Lande sehen konnte; der hiesige Aufenthalt ist also NICHT die Folge von „etwas ausgefressen“ zu haben. 🙂 Bisher hat uns das Hiersein Recht gegeben; am 21ten Juli werden´s 12 Jahre. Wie Du weißt, wir führen hier seitdem ein Geschäft; vom paraguayischen Staat gibt’s NULL Zuschuß, Stütze oder gar „Monatsgeld“- gut so; so lernt man schnell, auf eigenen wirtschaftlichen Füßen zu stehen; ggf. kann man darin eine Auslese für das Land sehen. 🙂 Und wie oft werden wir von einheimischen Gästen gefragt, was „drüben“ los ist bzw. wieso alle die reinkommen OHNE ARBEIT oder Gegenleistung beköstigt werden; glaub`mir- auch hier bekommt man die täglichen Vorfälle mit! WAS soll man den Fragenden antworten- weißt DU das ….???
    Oft übernehmen die neuangekommenen Landsleute das antworten in diesem Falle; meist schneidet dabei die derzeitige „Regierung“ sehr schlecht ab. 🙂
    Und nochmals zur „Flucht“ ( ich vermute, Du weist dabei auf angebliche Analogie zur aktuellen Invasion in der alten Heimat hin..): da zu bleiben, und bei beschnittener Meinungsfreiheit den Verfall des Landes mitzuerleben, kam von Anfang an nicht in Frage; für alle läuft die Lebensuhr. 🙂 Mit anderen Worten- wieso da rumärgern, wenn es woanders besser laufen könnte/läuft..? 🙂
    Wie gesagt- ich bin an einer Diskussion wirklich interessiert: WENN um das eigentliche Thema gesprochen wird; rhetorische Fechtereien nehmen mir nur die Modellbauzeit weg… 🙂
    Moin Brother!

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