Ruhig bleiben & entspannen….

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Die Vermutung liegt nahe, daß einigen Mitgliedern der Leserschaft eingangs gezeigtes Ruhemöbel bekannt ist (keiner verlangt, daß es öffentlich zugegeben werden muß..); allen anderen Besuchern dieser Seite sei mitgeteilt, daß sich dahinter keine heimlich gehegte politische Sympathie für die einstige Herstellergegend verbirgt, und genausowenig soll damit ein Seitenhieb gegen irgendeinen Menschen ausgeteilt werden: es handelt sich dabei trotz des vorhandenen Baldachin´s keinesfalls um den Thron eines längst verblichenen Vatikanvorstehers, und auch Horst Tappert hatte in seinen jungen Jahren kaum Zeit für solch ein klappbares Möbelstück – vielleicht aber finden eines Tages Historiker noch ein gut erhaltenes, wenig verbasteltes Exemplar im Keller von erika merggel neben verstaubten Einweckgläsern und ihrer gern und vor allem oft gelesenen Komplettausgabe des einstigen Berliner Zentralorgans …. 🙂

Wurde gegen Ende des Jahres 2010 der Gedanke nahegelegt, daß mit einem hauseigenen Pool sich gleichzeitig auch der (eigene..) Freizeitfaktor anpassen, sprich: erhöhen würde, lieferte auch dieser Vorgang gedanklicher Jongleurskunst einen baldigen Trugschluß: statt erhoffter Teilnahme am Kreis entspannt kichernder und überirdisch wirkender, in jedem Fall aber bitte blonder Wassernixen nahm man(n) teil am Grundkurs „Poolsauberhaltung & Filterbedienung“: manche Dinge im Leben geraten halt schnell in eigendynamische, durch Menschen kaum oder nahe bei Null steuerbare Abläufe… 😦

Aus diesem Grunde ahne ich bereits -und die Mehrzahl der geneigten Leserschaft wohl ebenso..-, daß auch die Neuausstattung des Gartengewässers mit neuen, unheimlich tiefgehende Entspannung liefernden Liegestühlen (..läßt man sich darauf ein, dem Prospekt glauben zu wollen..) dem Schreiber dieser Zeilen auch in diesem Sommer nur wenig Gelegenheit zum Sonnenbad liefern wird… MEINE Vorstellung für stilvolle Stühle in Wassernähe hat eh eigenen Charakter:  🙂

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Dennoch – dazu mußte in der vergangenen Woche ein Besuch beim Syoparhändler des Vertrauens  🙂 absolviert werden; da selbiger sich im hauptstadtnahen San Lorenzo befindet und aus verschiedenen Gründen sowieso Asunción angefahren werden mußte, „paßte“ das: schon der Überblick über die Produktpalette war den Besuch wert…: kaum etwas, was nicht in eine Plaste-& Elasteform gepresst und hier hergestellt wird..

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In unserem Fall betreffs der Liegestühle wurde auf die bestehende Option der bestellbaren Farbauswahl hingewiesen;  noch besser klang nur noch der versprochene Gratistransport nach der Herstellung mit dem wöchentlich verkehrenden Lieferwagen „Bereich Villarrica“. 🙂 „Aaaber jaaa…ich sag´s Ihnen doch…üüüüberhaupt keeiin Problem..“.

Bis… ja, bis zum Anruf wenige Tage später: „…wir fahren jetzt los..der Transport kostet 600.000,- Gs“. 🙂 🙂
Um der Wahrheit die Ehre zu geben, hatte man nach elf Jahren Daueraufenthalt hierzulande schon damit gerechnet; ebenso wurde die nächste Stufe „runterhandeln“ bereitgehalten und mit der Halbierung der Freihauslieferungskosten beendet. Genauso wie der sich anschließende Rückruf „..äh…nun klappts doch mit dem kostenfreien Transport – und das schon am Freitag!“ praktisch erfolgen mußte.
Niemand staunt mehr, daß der Freitag ergebnislos verstrich…. 🙂
Da Villarrica momentan weiterhin mit Wasser aus wolkennahen Regionen von oben gesegnet ist, scheint diese kleine und hoffentlich letzte Verzögerung eher nebensächlich zu sein… .)

Schließlich geht der Herstellungsprozeß für die nächste 50×50 (dabei handelt es sich um Zentimeter..) Dioramaplatte nun auch in die 6te Woche.. 😦

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Damit wünschen wir allen ein schönes Wochenende und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de
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Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

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  1. …da sind ja schooon wieder andere Bilder reingeraten…sorry…das haben die frisch eingestellten/zugeteilten Neufachkräfte verzapft: man stelle sich vor, sowas würde in der staatlichen Presse passieren…oder sogar absichtlich gemacht…
    Moin, moin & viele Grüße aus Paraguay!

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  2. @Canneletto sagte am 14. November 2016 um 20:21 :

    „… man stelle sich vor, sowas würde in der staatlichen Presse passieren…oder sogar absichtlich gemacht…“

    ——————————————–

    Nö, das kann ich mia nu beim besten Willen übahaubt nich voastell’n!
    Niemals, nich in der „freuesten, je auf deutschem Boden existierenden“ Bä Er Dä!

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  3. @Georgous sagte am 15. November 2016 um 17:40 :

    Gerade fand ich dieses Plasteteil. Ich finde solche Sonderfabrikationen sollten unterstützt werden. Sofern ich sehe, auch Ostware… 😀

    ———————————————

    Insbesondere der Schlitzbereich dieses Ostproduktes scheint noch einer gewissen Überarbeitung zu bedürfen.

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  4. …und hey- es geht ja noch weiter: bei Bildern würde man ja noch erkennen können, ob sie für deutschen Nannyjournalismus benutzt werden- wenn man davon ausgeht, daß Bildbearbeitungen durch ehrliche Redaktionsmitarbeiter zugegeben werden. Aber was wäre, wenn die Schreiberlinge heute feststellen, daß der überwiegende Teil der „Neuen“ stolze Besitzer von Analphabethenurkunden sind, nachdem gestern alle noch Raketenwissenschaftler & spezielle Ingenieure waren..? Und man DARF sich wirklich vorstellen, daß es auch morgen noch dieselben Zeitungsspaltenfüller sein werden…:) 🙂 🙂 Und keinen der Leserschaft juckts….:)
    Moin, moin & viele Grüße aus Südamerika!

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  5. …dieser Ansicht bin ich genauso: und sollte eines Tages die Frau nicht mehr „passen“- einfach Stöpsel raus… 🙂
    Moin, moin & viele Grüße aus Villarrica!

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  6. …aber welcher Werkstatt soll man diese Überarbeitung anvertrauen..? Ich sehe die einzige Möglichkeit bei den Zuwanderern- niedrigste Stundenlöhne & riesige Fachkenntnisse; wurden bei der silvestrigen Handwerksmesse auf der Domplatte ja hinreichend gezeigt & durch deutsche „jussdieds“ belohnt und somit zum Weitermachen ermutigt…
    Moin, moin & viele Grüße aus Paraguay!

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