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Standard

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„Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.“ 🙂

Ganze zwölf Jahre ist es nun her, daß aus heutiger Sicht quasi im Schnelldurchgang die Wahl des zukünftigen, alternativen Wohnortes auf Paraguay fiel: ich glaube, damals war mir die eingangs erwähnte Aussage des irischen Dramatikers George Bernard Shaw noch unbekannt (…wer hat eigentlich Shaw überhaupt jemals komplett „verschlungen“..?), und als Unvernunft hätte mir damals niemand den etwas größeren Veränderungswunsch bezeichnen dürfen..!

Dabei zeichnete sich bei uns bei der Anfang 2002 inszenierten, zu großen Teilen von den hauptsächlich Betroffenen noch bejubelten monetären Enteignungsaktion noch kein Verlassen des Landes ab; dazu sollte die private Unzufriedenheit erst einige Monate später anwachsen: noch 15 Jahre zuvor hätte man nie geglaubt, den Fall des wohl bekanntesten deutschen Bauwerkes (der ZdJ gibt -unterstützt von Linksrotgrün- weiterhin andere „Meßpunkte“ an..) zu erleben; glaubte man mit Anfang 20, angesichts beendeter deutscher Teilung noch, nun nie wieder unzufrieden zu sein/zu werden, stand man eines Tages – so vorhersehbar kann kein Film sein; so ist vielleicht wirklich nur das Leben- Jahre später wieder an einem Punkt, wo man feststellt, daß das meiste nicht mehr paßt.
Die Vorschläge mehrerer Bekannter, spontan eine andere Biersorte zu probieren oder sich einem TV-Marathon übers Wochenende zu unterziehen, verhallten ungehört: nur weg; wenn nicht jetzt, dann wird´s nie!  🙂
Deshalb an dieser Stelle nochmals Grüße an alle, die damals bewußt & auch unbewußt geholfen haben, daß der Versuch, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, nicht vorzeitig abgebrochen wurde… 🙂 🙂

Schon mehrmals wurde an dieser Stelle diese ganze damals abgelaufene Prozedur, beleuchtet aus mehreren Sichtwinkeln, dargestellt, deshalb kein neuerliches aufzählen oder zerlegen der damaligen Gründe, denn bereut hat keiner von uns diesen Schritt, hierher zu gehen, und mit Blick auf aktuelle Zustände im frühislamischen Staatsgebiet darf man ehrlich gespannt sein, ob noch in diesen letzten verbleibenden Wochen des Jahres 2016 per Dekret Schädling Mazyek`s eine wöchentliche Steinigungsquote festgelegt wird: Toleranzgründe finden deutsche Journalisten zuhauf dafür..!
Um die rückwärtsgewandte Spießigkeit der verbliebenen deutschen Ureinwohnerschaft am Beispiel arabischer, vielleicht nicht weltoffener, aber moderner Bint `amm/Verwandtenehe & Kinderheirat zu beweisen, legen die Lohnschreiber doch gerne Sonderschichten ein: nur damit ist das Schicksal der ekelpähischen Halbinsel zu retten..ganz klar…

„Die Deutschen haben eine Besessenheit, jede Sache so weit zu treiben, bis eine böse daraus geworden ist.“
Ob Shaw`s Werke demnächst auch Überarbeitung & Säuberung „bedürfen“..?  🙂

Dennoch – auch hier in unserm Binnenland ist nicht alles Gold; das weiß jeder, der sich längere Zeit hier aufhält. Oder andersrum: wer am hiesigen Leben nicht selber teilgenommen hat bzw. alles nur durch 1000de virtueller Seiten kennt: vergiß`es!

Vor allem jetzt in diesen Frühjahrs-Wochen läßt sich erahnen, welchen Anteil die Unbilden der Natur und natürlich auch die Nachlässigkeit des Menschen…wie könnte es anders sein…am Leben hierzulande besitzen; folgende Bilder entstammen den letzten Tagen.  🙂

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Glücklicherweise trägt auch die Weiterverfolgung des privaten Hobby´s zur Zufriedenheit bei; deshalb hier nun einige Bilder des eben vollendeten“Neuen“: wie schon erwähnt, entstand der Helicopter Ende 91/Anfang 92 und erhielt nun im Jahr 2016 das dazugehörige Umfeld. 🙂

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

…P.S.:…..den einst vorgeschlagenen Wechsel der Biersorte könnte man ja auch jetzt immer noch machen…:)

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HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de
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Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

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  1. Oh Danke! Ich war anfangs etwas skeptisch, ob sich alles umsetzen lassen würde auf eigentlich kleinem Raum…
    Aber das nächste steht schon am Beginn- diesmal wird’s die 98 gebaute Supermarine Spitfire MK 1 von Airfix 1:24; aber dann gibt’s erst mal die Saisonpause…
    Moin, moin & Euch ebenso ein schönes Wochenende!

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  2. … ja sehr gut.
    Da bin ich gespannt, feine Sache.
    Habe auch noch eine Me109 und ein leider noch nicht gebauten Stuka Ju87, meine die sind in 1:32, na vieleicht finde ich mal die Zeit 😉

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  3. ..in heutiger Zeit „geht“ vieles über kleine Zubehör-Ätzteile; damit werden diese Bausätze extrem aufgewertet: Kollege Internet hilft bei jedem noch so kleinen Problem betreffs Ausstattung & Farben der damaligen Flieger; entsprechende Foren quellen förmlich über…
    Zu meiner Zeit wurde die Packung gekauft, alles zusammengebaut & bemalt/lackiert: heute geht sowas nicht mehr..:)
    Moin, moin & viele Grüße zum Wochenende!

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  4. … das ist wohl war, man kann halt alles auf die Spitze treiben und perfektionieren, was ja auch nicht falsch ist.
    Hatte mich früher aber schon über die kleinen Details gefreut, na lang ist’s her 😉
    Wobei Modellbau sicher auch am aussterben ist, wie viele andere Hobbys auch.
    Viele Grüße
    Siegfried

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  5. ..ich hoffe mal nicht, daß der Modellbau ausstirbt oder gar „reguliert“ wird- wobei letzteres ja längst bei „den“ Hoheitszeichen gewisser Modelle praktiziert wird: nur in Deutschland scheints sowas zu geben….
    Die Grundplatte fürs Spitfirediorama läßt weiterhin auf sich warten; der Baum, der drauf stehen wird, ist nun fertig, und Samstag kommt die Schneetüte der Firma NOCH. Nun rückt langsam auch wieder die Idee eines kleinen Meerdiorama´s für Prien´s U 47 (1:125) in den Blickpunkt….
    Sorry für die verspätete Antwort- die Saison läuft bei uns längst auf Hochtouren: viele Grüße aus Südamerika!

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  6. Moin,
    … ja richtig, das gibt es nur in Deutschland, für den Rest der Welt ist es einfach nur ein Stück der Geschichte.
    Die ganzen Hobbys von damals sind alle am aussterben, Modellbau, Puppenhaus, Briefmarken usw. passt halt nicht in diese schnelllebige Zeit.
    Na ist auch ein Thema für sich 😉
    Viele Grüße
    Siegfried

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  7. …findige Bastler stellen sich längst die fehlenden Zeichen selbst her; selbst damit haben ausländische Anbieter wieder mal die Nase vorn.. 🙂
    Man mag sich das gar nicht vorstellen, daß junge Leute nur noch das Handy in der Kralle halten….
    Moin, moin & viele Grüße!

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  8. … ja so ist es.
    Die Handy Leute sind echt schrecklich, starren alle nur noch auf das Ding und bekommen nichts mehr mit.
    In irgendwelchen Städten bringen sie Ampelsignale im Boden ein, damit die Typen nicht bei Rot über die Ampel laufen, ist doch alles nicht mehr normal.
    Na was soll’s 😉

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  9. …wir sind ja weg, da gabs das Wisch-& weghandy noch nicht: die Industrie freut sich über diese nützlichen Konsumidioten- je mehr nun `reinkommen, desto besser ist deren Denkweise. Glücklicherweise denken viele Leute da anders…. 🙂
    Moin moin & viele Grüße!

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