Wofür die Eile..??!

Standard

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„Beim Laufen passieren im Kopf bisweilen die erstaunlichsten Dinge,“ soll der grüne Bildungsweg-abschlußfreie Steineschmeisser und spätere Mitläufer Fischer einst wartenden Journalisten weisgemacht haben: den endgültigen Beweis für obenstehende These blieb das ehemalige Mitglied aus der steuergeldfinanzierten Riege der Deutschlandhasser -erwartungsgemäß- bisher schuldig;  man darf also getrost die Überzeugung hegen, daß in diesen Köpfen auch abseits von sportlicher Betätigung die absonderlichsten Dinge spuken….kein Wunder – siehe Rosa Beck´s Zusatzpräparate.

Beim Thema Bewegung in Paraguay denkt man üblicherweise an das in zunehmenden Maße Erstarken der automobilen Fortbewegung; immer neuere Modelle von mehrtürigen Geländewagen (…dem Namen nach..) fluten die hiesigen dünnasphaltigen Strassen und teils hölzernen Brücken.

Und dennoch hat sich auch auf unserem Kontinent eine Laufgemeinde gebildet – um Unklarheiten zu beseitigen: dabei handelt es sich um Menschen, die auch im Jahre 2016 zur Ortsveränderung immmmer noch ihre Beine benutzen.

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Zumindest an mehreren Tagen im Jahr: und einer dieser Termine naht unaufhörlich – am 11ten Juni ist es dann wieder soweit. Dann nämlich findet in der unweit von „unserem“ Villarrica gelegenen Colonia Independencia ein sogenannter Ultra-Trail statt.

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Kein Scherz: den Teilnehmern stehen verschiedene Streckenlängen „zur Verfügung“: zehn, 22, fünfzig oder gar einhundert Kilometer sollen dabei freiwillig absolviert werden.
Bei dieser Gelegenheit fällt mir der selbst absolvierte 5-Kilometer-Lauf im Sportunterricht zum 1984er Ende der Schulzeit wieder ein: alle diejenigen, die damals zum Zeitverbessern den kürzeren Weg über die regenfrischen Felder genommen hatten, schleppten sich zwar keuchend, doch immerhin in Bestzeit mit -man beachte!- kiloschweren schlammigen Schuhen/Knien durch’s Ziel,  wurden aber sonderbarerweise trotz ihrer Leistung mit der schlechtesten Schulnote belohnt….irgendeiner der nichtabkürzenden Kameraden muß da was verraten haben…. kein Zweifel… 🙂

Doch zurück zur Gegenwart:  vermutlich lehnen die neuzeitlichen Läufer so kleine Kunstgriffe zur Erringung des Siegerkranzes ab; würde ich ja auch so machen…. 🙂
Überhaupt muß bei der Einschreibung ein ärztliches Attest vorgelegt werden; schließlich handelt es sich bei dieser Veranstaltung nicht nur um die horizontale Entfernung, sondern die lebensmüden Mitbürger, die sich „nur“ die Halbhundertstrecke vorgenommen haben, sollten sich bewußt sein, daß dies auch die Überwindung des Cero Akati mit knapp 700 Höhenmetern beinhaltet!

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Damit nicht genug: für die 50 und 100 km-Strecke ist Helmpflicht vorgeschrieben; desweiteren sollen sich im Tornister unter anderem Salben zur Blasenbekämpfung, elastische Binden & Pflaster vorfinden; von anderer Seite wird behauptet, daß ein Peilsender gefordert wird genauso wie ein kleinerer Cocktailshaker, ein Smoking mit passender Fliege sowie Angelausrüstung und eine mittlere Schachtel mit Signalflaggen und -raketen; letzteres halten einige Leute, die speziell über diesen Punkt befragt wurden, für reichlich übertrieben und nur im militärischen Ernstfall für notwendig und überhaupt erlaubt.
Wir wünschen schon jetzt allen Läufern ein regenfreies Laufwochenende und natürlich gute Stoppzeiten!!

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Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das Geburtstagskind der Woche NICHT am Lauf teilnehmen, und genauso wissen wir leider ebenso NICHT, ob das angegebene Alter stimmt: trotzdem Glückwunsch zum 70ten (?), Cher!!

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! 🙂

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

 

 

 

Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

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  1. Laufen ist nicht so meine Stärke. Jahrelang 3000 m zum Frühsport hat mich dessen überdrüssig gemacht.
    Moin Canneletto!
    Hier lacht die Sonne.

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  2. ..sowas gabs bei meiner Dienstzeit ab Mai 90 nicht mehr; wir wurden etwas anders behandelt…wer im Bett lesen wollte, durfte da bleiben 🙂
    Moin Maenne!

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  3. …zeitlich wäre es sehr eng geworden, schon morgens um 6 aufzustehen, nur um in dem Armee- Gelände rumzurennen: meist schlief man da noch nach der Teilnahme am Bautzener Nachtleben… 🙂
    Moin Maenne!

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  4. Ooooch…ich hab` damals diese Regelung gerne angenommen.. 🙂
    Moin Maenne!

    …meine Bundzeit also ganz ohne Kasernenhofgebrüll 🙂 🙂

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