Mittwoch. MEIN Tag

Standard

„Man muß eine Aufgabe vor sich sehen und nicht ein geruhsames Leben.“

Verlangte einst zumindest der russische Schriftsteller Tolstoi: gerichtet waren diese Worte mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließlich vorrangig an seine mit ihm in der zweiten Hälfte des 19ten Jahrhunderts lebenden Zeitgenossen; eine zielgerichtete Widmung an derzeit lebende, mobile Stämme und Ethnien würde dem Verfasser in unseren Tagen wohl mit einer längst lächerlichen Einstufung als Volksverhetzer 🙂 entlohnt…

Wie dem auch sei: weniger als eine Woche vor einem knapp vierwöchigem -hauptsächlich saarländischen-Familientreffen auf hiesigem südamerikanischen Boden nähert sich der Anteil der frei verfügbaren Aprilfreizeit dem Ende entgegen. Endlich. 🙂

Und ebenso schnell neigt sich die Lektüre des Praktica-Handbuches der neuen 80er-Jahre-Kamera dem Ende zu, als der örtliche Fotoladen schon am frühen Vormittag telefonisch mit einer herben Nachricht zuschlägt: keine Chance, die benötigte 6-Volt-Batterie in der Umgebung zu bekommen: ohne „Saft“ kein kamerainterner elektronischer Zubehörsalat. Die energieliefernde Hoffnung hängt nun am kommenden Besuchs-Dienstag… 🙂
Als Trost bleibt das Wissen, daß auch das digitale bildliefernde Kästle ohne Batterie aufgeschmissen wäre. 🙂

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Die nächste Jubelnachricht erreicht uns aus derjenigen Gegend, wo jährlich wiederkehrenden Berichten zufolge sich ein Garten befinden soll: der sich unter weiblicher Verwaltung befindliche Rasenschnittapparat streikt.
Analog zur Batteriebeschaffung auch hier keine Chance, schnelle Hilfe, quasi übern Gartenzaun zu erhalten. 🙂

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Aber immerhin – wenn der Nachbarort auch keine 6-voltigen Batterien auf Vorrat lagert, so verfügt man da wenigstens über einen der hiesigen Experten (selbsternannt für nahezu die meisten aktuellen Weltprobleme): Mopedreparaturen, Rasenmäher richten, Ofen rußen und Sammelstelle für Altglas sowie innovative Herstellung metallischer Wohnraum-Accessoires aus nicht mehr benötigten Rohstoffen.

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Keine Frage – der Señor bringt jedesmal mit wenigen Handgriffen das aus Fernost stammende Schneidmaschinchen in Gang: der Frage nachzugehen, ob der aus dem Nachbarlande importierte Kraftstoff die oft in Paraguay vorgenommene nichtöffentliche Aufbereitung/Behandlung nicht verträgt und nur „weitergibt“ erscheint müßig, es bleibt der Gedanke, eine kleine Werkstatt zu unterstützen… 🙂

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Und schon wartet das nächste Problem: doch wie soll man die wichtige Frage ergründen, warum sich nach dem Stundenschlag die linke Tür der Uhr nicht mehr ganz schließt, wenn aus der als Garten verwendeten hausnahen Gegend der Lärm des frisch reparierten Rasenmähers brandet…??!!!
Wäre es nicht doch besser gewesen, einen Gärtner mit geräuscharmer Machete einzustellen..? 🙂

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An dieser Stelle seien keinesfalls Geburtstagswünsche an den jahrelangen Profi-Mitarbeiter der Sea-News AG vergessen; hier der Fachmann am 5. Mai 2004 bei der Arbeit zu Füßen von Frau Lehmann´s (von uns öfter eroberten…) Bauwerk. 🙂

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de
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Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

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  1. Moin Caneletto,

    wenn Du ihn das nächste Mal triffst, frage den Señor doch bitte mal, ob er möglicherweise dazu bereit wäre – bin schon seit ewigen Zeiten erfolglos auf der Suche danach – mir ein Ladegerät für meine Plutoniumbatterie zusammen zu dengeln …

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  2. http://vignette4.wikia.nocookie.net/bttf/images/6/6a/Vlcsnap-2009-10-12-12h43m48s199.jpg/revision/latest?cb=20091012164608

    …das fatale an der Sache ist halt, daß nun auch schon im Fernsehen über diese ominöse gelbe Kiste berichtet hat; wir lassen uns also Zeit mit einem weiteren Besuch bei diesem senor… 🙂

    Als Alternative fällt mir nur noch die Aussicht auf von den millionenfachen Facharbeitern mitgeführtes spaltbares Material ein; weder lesen noch schreiben zu können, heißt ja NICHT zwangsläufig, daß diese Leute nicht an so Zeugs rankommen; sicherlich bei entsprechender Bezahlung auch an größere Mengen…unzulässiger Verdacht läßt sich mit Verpackungsaufschrift „Von Pegida“ leicht zerstreuen, denke ich… 🙂
    Moin, moin & viele Grüße!

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  3. Wenn sogar im Wahrheitsmedium schlechthin, nämlich dem Fernsehen darüber berichtet wurde, ja dann muß an der Sache wohl tatsächlich etwas dran sein …

    „Plutonium, benannt nach seinem Entdecker (Pjotr Sowjetsky Plutonium), ist ein radioaktives chemisches Element der Qualitätsstufe 4A => (Perry Rhodan System), welches grün leuchtet und höchst einfach zu beschaffen ist, beispielsweise bei libyschen Terroristen.

    Plutonium gehört zur Gruppe der trans-urinen Elemente. Ferner soll es auch die trans-silvanische Elementegruppe geben, versiebenbürgt der bekannte Chemiker Jan van Helsing.

    Manche Leute behaupten, Plutonium sei ungesund. Das ist freilich nicht wahr. Plutonium ist in Wirklichkeit kerngesund, noch viel gesünder als Körnerbrot und Gemüsesaft, so gesund, daß es einem direkt unheimlich werden kann. Zudem macht es durch seine besonderen Eigenschaften glücklich und lässt einen über beide Ohren strahlen. Daher haben viele Menschen davor Angst und essen lieber Schokolade, von der ja allgemein bekannt ist, daß sie eher ungesund ist.
    Die Lüge, daß Plutonium angeblich ungesund sein soll, wird von den US-Amerikanern kolportiert , weil sie sich vor einer Gesundheitspanik fürchten.“

    [Stupidedia]

    „244Pu ist wegen seiner langen Halbwertszeit von 80.000.000 Jahren das einzige natürlich vorkommende Plutonium-Isotop.“ – verlautet aus nicht ganz so zuverlässiger Quelle.

    [http://www.chemie.de/lexikon/Plutonium.html]

    Demnach könntet Ihr ja dann alsbald schon zum nächsten Besuch bei besagtem Señor aufbrechen …

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  4. Hm, ob es denn wirklich soo einfach sein sollte, beim nächsten Besuch „..hallooo, da bin ich darf ich reinkommen..?“ als Türöffner zu benutzen..?- Ich sehe da noch etliche Schwierigkeiten, als da wären: Plutonium als dringend benötigtes Ausgangsmaterial, um die nächsten Kriege denn weiterführen zu können wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bei der angestrebten „No Border/no Nation/still People“-Politik linksrotversifftundgrünverschwulter Zeitgenossen einer Kontigentierung bedürfen- will sagen, jeder analphabetischen Asylforderfachkraft wird demnächst per rudimentär verbliebenem Grundgesetzrest ein bestimmtes Maß an spaltbarem Material zustehen. Dazu werden Restbestände wohl weltweit aktiviert werden müssen: auch der nachbarliche Motoschrauber wird sein ominöses gelbes Köfferchen rausrücken müssen, will er denn nicht medial als Kriegsverhinderer geächtet werden wollen…Aber man tröste sich- erst, wenn die chemische Kriegsführung wegen Nachschubproblemen ausgesetzt werden muß- bis dahin darf unser Schrauberkollege seine Bleibatterien behalten: und mit Stolz wird er eines Tages seinen Enkeln erzählen dürfen, daß aus dem Bleiinneren Kugeln hergestellt wurden, um beispielsweise Nestle an die Konzernweltspitze zu heben….Ob´s dan noch von UN-Generalissima merggel eine Urkunde für so selbstloses Verhalten gibt..? Warten wir´s ab.. 🙂
    Damit wünschen wir ein schöhönes Wochenende & verbleiben wie immer mit dem Hinweis, daß Drogenkonsum mit 14tausend Mark gesühnt ist.

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