Februar, Feste, Fahrzeuge…

Standard

Spätestens mit dem Ende der zweiten und diesjährig letzten Ausgabe des neugestalteten karnevalistischen Wahnsinn´s und dem Start der neuen Woche sinkt die hierzulande geltende Regenwahrscheinlichkeit weiter ab; die Regenschirme werden zusammengeschoben – und die nun leeren Zuschauertribünen der bunten Umzüge verlieren bei der Demontage unter heisser Sonne immer mehr an Gestalt, um erst im nächsten Jahre wieder das Licht der verrückten Welt zu erblicken…

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Die nun folgende, nachkarnevalistische Zeit als Rückkehr zur Normalität zu bezeichnen, trifft die Sache nur zum Teil; schon an diesem Montag starben mehrere Personen bei einem schweren Unfall eines Reisebusunternehmens aus Asunción in Argentinien, nachdem der Bus umgekippt war…

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Erst Ende Januar brach auf der Ruta 3 ein vollbesetzter Bus durch die von langsanhaltenden Regenfällen unterspülte Asphaltdecke der Strasse – sämtlichen Passagieren gelang quasi in letzter Minute die Flucht von Bord…

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Von Bord GESCHMISSEN im wahrsten Sinn des Wortes werden derzeit im hauptstädtischen Asunción rund 600 „Mitarbeiter“, die als „Schattenmitarbeiter“  astronomische Löhne kassierten, aber den tatsächlich arbeitenden Mitarbeitern seltsamerweise unbekannt waren: nun endlich wird versucht, mit eisernen Besen die Ämter und Ministerien gesundzusparen bzw. unberechtigte monatliche Einkommen, oft in zweistelliger Millionenhöhe, zu vermeiden und sinnvolleren Ausgabenbereichen zukommen zu lassen – reichlich spät, aber endlich…

Und langsam weitet dies sich zu einer politischen Debatte aus, da die meisten dieser Gehaltsempfänger -sonderbarerweise- zur tragenden Partei des Landes gehören. 🙂

Kein Glück hingegen, auf normalem Wege von Bord zu gehen, hatten am 10. Februar vor 71 Jahren tausende von Passagieren des deutschen Dampfers „Steuben“: nach dem Treffer eines russischen Torpedo´s sank das mit (wirklichen) Kriegsflüchtlingen, Frauen, Kindern und Verwundeten beladene, auf dem Seeweg nach Kiel befindliche Schiff innerhalb einer Viertelstunde in der Ostsee und wurde so zum Grab für etwa 3000 Menschen. Bezeichnenderweise löst an diesem Jahrestag ein sperrhölzerner Panzer „142“ mehr Empööörung bei der systemverhafteten „unabhängigen“ Presse aus…

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

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Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

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  1. @Kein Glück hingegen, auf normalem Wege von Bord zu gehen, hatten am 10. Februar vor 71 Jahren tausende von Passagieren des deutschen Dampfers “Steuben”: nach dem Treffer eines russischen Torpedo´s sank das mit (wirklichen) Kriegsflüchtlingen, Frauen, Kindern und Verwundeten beladene, auf dem Seeweg nach Kiel befindliche Schiff innerhalb einer Viertelstunde in der Ostsee und wurde so zum Grab für etwa 3000 Menschen. Bezeichnenderweise löst an diesem Jahrestag ein sperrhölzerner Panzer “142” mehr Empööörung bei der systemverhafteten “unabhängigen” Presse aus…

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    Lügenpresse bleibt Lügenpresse.
    Warum sich mit dem auf der Hollywood-Schaukel fläzenden, grinsenden Gorilla beschäftigen, wenn man sich mit gekünstelter Empööörung doch so wunderbar billig an einem aus Sperrholz gefertigten Fetisch abarbeiten kann?

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    Übrigens: Je suis „Ilmtaler Asylabwehr“!
    (Sogar „Die Welt“ mokiert sich über die versuchte Zensur von Karnevalswagen, aber das ist wohl auch der Trick und Dreh daran: Man fingiert so etwas wie Meinungsfreiheit, und gleichzeitig wird sie immer mehr eingeschränkt – der nächste Umzug wird sicherlich frei von anstößigen Motiven.)

    Michael Klonovsky am 8. Februar 2016

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  2. ..da fläzt sich ein Gorilla, der beim derzeitigen Ernst der Lage auch noch grinst..? Da sollte man dem doch gleich eine Anzeige wegen Volksverhetzung aufbrummen..! Ich bin empöört, wie man jetzt noch abschätzig grinsen kann, nachdem es beispielsweise dem Göttinger Amt schnell gelungen ist, die Sozialgelder für zwei zigeunernde Familien nach deren 17jährigem Aufenthalt in genannter Stadt an deren neuen Wohnort zu senden: nur der Wohnort mußte in „Untergetaucht“ abgeändert werden; wer jetzt deren finanziellen Anspruch (trotz staatlicher Ausweisung) bezweifelt, wird Empfänger der nächsten Anzeige wegen Verhetzung eines ganzen Volkes- und wenn dafür auch 1000 neue Formulare gedruckt werden müssten: der Nachdruck vom Geld funktioniert ja auch bestens..! 🙂
    Moin, moin & viele Grüße!

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  3. Jaha, gar lustich ist bekanntlich das Zieh-Gauner-Leben … und gaaanz besonders lustich iss eben jenes im bunten Lande der Vielfalt, (der neu entdeckten) Nächstenliebe und Meinungsfreiheit.

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