Die Vergangenheit ist nie weit weg…

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Laut überlieferter Geschichte befand sich der niederländische Maler Rembrandt van Rijn am 16. Januar 1632 bei einer Vorlesung des Mediziners Dr. Tulp und erhielt so Einblick in die Anatomie eines einstigen Strassenräubers; das daraus resultierende Gemälde dürften die meisten -mit Bildung aus unserem Kulturkreis- kennen.

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384 Jahre später wird der paraguayische, im Departement Presidente Hayes gelegene Ort Nanawa auf drastische Art und Weise von einem Teil der Vergangenheit eingeholt: was nach Dr. Tulp´s Obduktion sehr wahrscheinlich auf den Friedhof „wanderte“, bekommt durch die den „El Nino“ begleitenden wochenlangen Regenfälle und das dadurch hervorgerufene Hochwasser „Antrieb“, wiederzukehren: derzeit füllen sich auch die hierzulande üblichen, überirdisch angelegten Mausoleen des Friedhofes mit dem Hochwasser und auf diesem Wege kam die Vergangenheit wieder ans Licht – so die Türen der kleinen Häuser nicht verschlossen waren…

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Glaubt man den Angaben der dortigen Behörden, so handelt es sich immerhin um fünf- bis siebentausend dieser Bauwerke, die nun etwa einen Meter unter Wasser stehen. Amtliche Stellen warnen nun vor „gesundheitlichen Beeinträchtigungen“ und gaben Berichte, Verantwortungen und Kosten für Gutachten an Regierungsstellen weiter mit der Bitte um möglichst schnelle Bearbeitung. 🙂

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Auch hier in der hauseigenen Stube ist ein (oder besser 2..) weiteres kleines, zumindest fotografisches Stück (Meissener) Vergangenheit hinzugekommen: auf einem der beiden Bilder fehlen noch die beiden Domtürme, die erst 1909 fertiggestellt wurden. Über den Versuch, beide Bilder vergrößern zu lassen, wird demnächst berichtet werden..

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Und um die Zeit bis zum Beginn des Panzer-IV-Diorama´s zu überbrücken, wird zum dritten Male das Hauptgebäude der Begegnungs-& Bereicherungsparty aus Papier nachgebildet: dann aber bekommt auch der Dom seine eigene Vitrine; langsam „langt“ die wochenlange Schnippelei… 🙂

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

 

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Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

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  1. Mönsch, bei Euch schreibt das Leben Geschichten, bei den Hitchcock neidisch werden könnte.

    Moin über den ganz großen Teich.

    Zum Dritten Mal dasselbe basteln? Gibt es zu wenig Vorlagen?

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  2. ..ich sag´s Dir: nicht mal beim Mayster steht, was man in so einem Friedhofs-Fall zu tun hat: sollte ich denn doch die falschen Bücher lesen..??

    🙂 🙂 …das ist nun definitiv das letzte Mal, daß ich das Teil zusammenklebe; das schwöre ich…
    Moin, moin!

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  3. …fehlt Text oder meinste Karl May´s „Ich“ von 1910..? Aber okay- beim Mayster mache ich da schon mal ne Ausnahme mit Literatur des 20ten Jahrhunderts.. 🙂
    Moin Maenne!

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