Gib Gummi

Standard

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ 😳

Zugegeben – Henry Ford wird auffällig oft mit Weisheiten aus dem damaligen (von uns längst überholten…) Wirtschaftsdenken zitiert; unumstritten bleibt, daß dessen etablierte Fließbandproduktion neue Maßstäbe -in welche Richtung auch immer- setzte:
sein allererster Wagen hingegegen, der am 23ten Juli 1903 der noch zu motorisierenden Welt präsentiert wurde -entstanden damals noch zumeist in heute unbezahlbarer Handarbeit- sollte schnellste allgemeine Verbreitung finden: allerdings sind wohl die meisten der knapp 1800 gebauten zweizylindrigen Exemplare längst der Schrottpresse anheimgefallen.
Oder befinden sich wohlverdient, sei hinzugefügt, in privaten werterhaltenden, aber eisernen Sammlerhänden…. 😮

Schrott 09

Glücklicherweise B) sind „unsere“ Personenbeförderungsmittel längst ausgereifter :> , da ja davon höhere Stückzahlen produziert werden – werbeträchtige Rückrufaktionen erfordern doch meist nur maßgebliche Änderungen an kaum einem Viertel der Gesamtmenge des betreffenden rückgerufenen Modells. 😮
Dies zieht nach sich, daß schon nach wenigen Jahren einzelne, zu ersetzende Teile als Rarität gehandelt werden – dies dürfte längst jedem „Käfer“-bastler klar sein.

Damit dürfte dem Leser aufgefallen sein, daß wir für uns` 99er Daewoo blau ein weiteres Mal ein Ersatzteil (diesmal eine Staubkappe für die vordere Bremszange) benötigen: das überzeugt klingende „No!“ der meisten ansässigen Werkstätten wirkt in der Menge furchteinflößend, und so klammert man sich an die Hoffnung, dies beim Rohstoffhändler vor Ort zu bekommen.
Der allerdings reagiert auf den Anblick des hauseigenen silbernen Fotoapparates seltsam allergisch; das gefallene Wort „blog“ suggeriert ihm wahrscheinlich die Blockseite des Zentralgefängnisses, in welchem er -bei Abbildung seiner Sammelstelle- wegen der nicht seltenen Teilehehlerei ❓ ❓ sitzen würde: jeder will/darf/soll/muß doch leben, und so unterbleiben halt weitere Bilder. 🙄
Hilft aber kaum – er hat das Teil nicht oder rückt es als „Strafe“ nicht mehr raus. U-(

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Glücklicherweise ist unter den Suchenden an diesem Tage auch der Inhaber eines werkstattversorgenden Teilebeschaffers, und so festigt sich in dieser Minute nach einem kurzen Darlegen des Falles in uns die Hoffnung, doch noch in naher Zukunft die Bremszange instand zu setzen; käme zum neunten Geburtstag des Wagens in unserem Besitz gerade recht… :p

Allerdings kennt man das hier gängige „no hay Problem“ längst zur Genüge, trotzdem glaubt man fest die 50/50-Chance, das zum Ende der Woche fest versprochene B) Teil demnächst in den Händen zu halten… warten wir’s ab… :yawn:

Wie zu erwarten, an dieser Stelle wieder der Austausch mit @ Brother: ..es gab sie also doch, die roten Lafetten…aber ob so das Kanonierbesteck an der Decke untergebracht war..? 8|

Schrott 08

Für die vier später sichtbaren (vorderen und hinteren) Hauptspanten wird wohl hölzerne Verkleidung erforderlich sein, vermute ich. :p

Santissima Trinidad 10

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen aus dem verregneten Villarrica als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

Kurz vor der Veröffentlichung dieses Beitrages erreichte uns noch der von Collin Powell vorgebrachte, eindeutige Beweis, daß „es“ doch der Russe war: B)

Schrott 05

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

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Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

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  1. Moin Cannetellto,

    keine Verkleidung; würde nur komisch aussehen, wäre nicht originalgetreu und gibt Punktabzug. Also etweder beizen, oder nur als Sägevorlage für das richtige Holz verwenden.

    Rote Lafetten gab es bestimmt. Gibt ja auch rote Hauseingänge. :))

    Besteck unter der Decke? Nur bei den Verlierer – denn bis die dann alles zusammen hatten, um nachzuladen, :crazy: dürften sie schon versenkt worden sein. :yes: :)):))

    Zudem fehlt auf dem Bild auch die kleine Feuerstelle, denn Streichhölzer hatte der Kanonier noch nicht. 😉

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  2. …aber nur Beize ändert die Laufrichtung nicht; aber originale andalusische Tanne werde ich hier auch schlecht bekommen..hm..

    Stimmt ja: in die Spritzguß-Lafetten müssen ja noch die seitlichen Ringbolzen eingesetzt werden…meine armen Bohrer..:.:.

    Ich wäre auch dafür, das Besteck seitlich anzubringen…

    …wird immmer mehr…da war ja der Spiti leichter zu restaurieren..:)):P
    Moin Brother!

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  3. Es war immer der Russe…
    lässt uns Amerika gerne glauben.

    Manchmal möchte man sich verkriechen und nichts mehr hören wollen…

    so geht es mir im Moment.

    Gruß, wieder aus der Heimat Mainz

    Kerstin

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  4. ….von den Mainstream-nachrichten habe ich noch längst nicht die Nase voll- das System demaskiert sich täglich aufs neue: leider für immer noch zuviele unbemerkt…
    Moin, moin & viele Grüße aus dem winterlich-kalten Villarrica!

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  5. Also echt mal Canneletto, ich stelle mein Auto in die Werkstatt wenn etwas nicht in Ordnung ist.
    Bezahlen muss dann die Firma. 😉

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  6. Das ist schon richtig. Aber auf wie viel Gebieten willst Du Fachmann sein?
    Den Trabant habe ich damals auch selbst repariert. Doch jetzt hebe ich die Hände.

    Moin Canneletto!

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  7. ..schon klar; deswegen ja auch meine Ablehnung der „neuen“ Karren- da ist mir zuviel elektronischer Murks drin…Aber man könnte ja den „behandelnden“ Werkstattlehrling nerven: vielleicht haben die auch nen weiblichen Gesellen wegen der Frauenquote..;) :))
    Moin Maenne!

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  8. …ich wage mir diese unwürdigen Zustände gar nicht vorzustellen…:)):))
    Aber wer hätte noch vor 2 Jahren geglaubt, daß Flinten-Uschi bei der Truppe „oben“ sitzt. Auch beim pinkeln….:))
    Moin Maenne!

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  9. …man sieht wieder einmal: es gibt unendliche Steigerungsformen von „schlimm“: rrrichtig los gehts eigentlich erst mit der Ausrufung des neusozialistsichen Zentralstaats vordergründig islamischer Prägung demnächst… ***kotz***
    Moin Maenne!

    P.S.: Eppelmann schreibt vermutlich derzeit auch seine glorreichen, vielgekauften Memoiren…;)

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  10. Nee- DER bleibt schön im Bücherschrank stehen- den habe ich extra aus Damaskus mitgebracht. :p Der Mayster hatte ja schließlich auch einen…:))
    Moin Maenne!

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