Blechle fatale

Standard

„…und kulturpessimistisch räsoniert: künftige Generationen werden uns die Verschwendung nicht verzeihen, zum Transport von achtzig Kilo Mensch eine Tonne Blech in Bewegung zu setzen.“ :no:

Nicht immer muß eine kritische Einstellung zur Gegenwart aus offiziell bestelltem, systemkonformen Munde kommen; oft gibt auch ein Ausspruch aus unerkannt bleibenwollenden Kreisen genug Denkanstoß….

Nahezu 40 Jahre ist es her, seit im September 1970 der Deutsche Autobauer Opel mit seinem ersten Manta-Modell den Markt und die Herzen der zukünftigen Fan-Gemeinde eroberte. Aber wer hätte damals eine Vorstellung der heutigen Modelle zu Papier bringen können..?

Seit einigen Wochen nun kurvt durch unser Universitäts-Städtchen eine blecherne Kuriosität des Autobau’s; was sich die hier allseits beliebte Marke Toyota bei der damaligen Planung vor immerhin nun 10 Jahren dabei gedacht hat, wird wohl ewig im Dunklen bleiben. |-|

Eines der dabei auffälligsten Merkmale ist die Heckscheibe mit dem negativ angewinkelten Sturz – kurioserweise brachte die französische Marke Citroen mit dem zweizylindrigen „Ami 6“ im Jahre der obenerwähnten Manta-Einführung schon einmal so ein Unikum auf den Markt.

Auto 01Auto 02Auto 03

Die markante seitliche Blechprägung mag auf den ersten Blick etwas an „unseren“ Kübelwagen VW 82 erinnern; vielleicht wurde dies bewußt gewählt, weil auch damals die halbe Welt in Flammen stand – und momentan sterben ja auch wieder Deutsche Landsleute im Krieg und werden dafür vonne Regierung XX( geehrt. Meist posthum. 8|

Übrigens wird für den goldenen Wagen die Summe von 35 Millionen gefordert – durchschlagende Crasttest-Ergebnisse sind dann schon eingerechnet. Ob aber von diesem Modell demnächst eine Schwimmwagenvariante für die kämpfende Truppe aufgelegt wird, war beim besten Willen nicht herauszubekommen.

DSC00016Volkswagen-Amarok-15

Damit gehen viele Geburtstagsgrüße in die argentinische Außenstelle, :wave: B) die im Nachbarlande an der Autoherstellung beteiligt ist: passenderweise eben bei Volkswagen!
Wie immer – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

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Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

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  1. Die 35 Mill. für den Goldenen scheinen ja relativ günztig.
    Sind so etwa 5800,- ( europäisches Kunstgeld).
    Dafür bekommt man hier noch nicht mal nen Dacia.
    Allerdings wird man nach starken Regenfällen auf unbefestigten Straßen mit diesem Vehicle bei Euch nicht weit kommen, oder?

    Viele Grüße aus dem sommerlichen Leipzig.
    Andre

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  2. Morjen Canneletto!

    Die Front sieht ja noch, sagen wir mal „verspielt“ aus. Das würde ich als kleinen Stadtflitzer sogar noch durchgehen lassen.

    Aber das Heck geht ja gar nicht. Das macht den Eindruck, als seien den Designern am Ende die Ideen ausgegangen. :))

    Schönes Wochenende !!! :wave:

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  3. ..ich habe wirklich keine Ahnung, wer auf diese Idee gekommen ist, und vor allem, wer dieser Karre Marktchancen eingeräumt hat. Vielleicht sind auch einige Ideen von Jules Verne eingeflossen…. :))
    ——–Die nächsten 4 Spiti-Restaurierungsfilmchen sind in der Mache und werden derzeit umgewandelt zum reinstellen!
    Euch ebenso ein schönes Wochenende!

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  4. ..nee, für´s Gelände ist der Wagen wirklich nicht gedacht; da ist schnell „Ende im Gelände“… :))
    Übrigens beging im Juli diesen Jahres der „P 70“ aus Zwickau seinen 55ten Geburtstag; kennste den Wagen noch..??
    Viele Grüße ebenso aus dem winterlich/sommerlichen Villarrica!

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  5. …bei einer Strassen-Köter-Hochzeit kommt sowas auch zustande…^^ …von allem etwas… war sogar ein Fahrrad dabei… Gruß aus Quiindy

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  6. Moin Canneletto,

    Klar kenn ich den P 70 noch.
    Mein erstes Auto war damals mit 18 allerdings ein Mintgrüner
    600er Trabbi.Den hab ich auf einem Sonntäglichen Automarkt für 800 Mark besorgt.(22 jahre aufm Buckel).War aber nix für weite Strecken und viel weiter als über Leipzigs Stadtgrenze hinaus habe ich mich nicht damit getraut.
    Danach kam dann ein 601er, und dann bis zur Wende ein viel zu teuer erworbener Lada Kombi.
    Aber die Zeiten kennst Du ja auch noch genau.
    Was hattest Du damals als erstes für ein Auto?

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  7. ..hätte die Karre Stumpflack-Anstrich und kyrillische Buchstaben am Heck, gänge das glatt als russische Entwicklung durch- konstruiert für die Leipziger Messe 1955 😉 :))
    Aber daß sowas von Toyoto kommt…….
    Viele Grüße aus Villarrica!

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  8. ..tja, bei mir lief alles irgendwie anders: ich hatte ab April ´88 „nur“ einen grünen S51; Mai ´90 bin ich zur NVA (ab 3. Oktober ´90 dann Bund), und als ich da zurückkam, stand ich ohne Job da. Nur für 4 Wochen, dann bin ich nach Kowelenz. Da zuerst die neue Bude eingerichtet- und am 8. Mai ´95 habe ich (eigentlich zum fahrenüben & als erstes Auto) den Spitfire gekauft. Aber der wurde schnell zum Vorzeigeobjekt, und so ist mit dem Wagen besser Madame gefahren… :)) Nun steht er in Radeburg. Und wartet….und wartet..und wartet…..
    Viele Grüße & eine schöne neue Woche!

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  9. …ich hoffe, in dieser Woche gehts los.
    Außerdem gibts noch die Bergung eines Borgward-Coupe und mein rumfahren mit Vadders 175er JAWA, die ich als letztes restauriert habe.
    Moin Flogni! Alles klar in Burg..?

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  10. Morjen Canneletto!

    Klingt sehr aufregend. Du scheinst ständig an irgendwelchen Maschinen zu basteln…

    In Burg ist soweit alles in Ordnung. Nur die Lust zum Bloggen ist momentan im Keller. Das gibt sich aber sicher wieder von ganz alleine. 😉

    Grüße nach Villarrica

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  11. Moin Flogni!
    …tja, das mit der Schrauberei ergab sich irgendwie so; es ist irgendwann wie eine Sucht 😉 :))
    Und die JAWA hat mein Vadder 2 Tage vorm Mauerbau in Dresden schätzen lassen; gekauft hat er sie vom Lehrlingsgeld mit 18: nächstes Jahr haben wir die 50 Jahre!
    ——
    Bei mir ist es meist die Zeit, die zum bloggen fehlt- aber schnell ist mal ne Nacht am Rechner verbracht 😉

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  12. Mache ich doch; sie steht neben dem Spiti in Radeburg. Übrigens- festhalten, wenn ich Dir den Tacho-stand sage: EINHUNDERTDREIZEHN Kilometer; sie ist also noch nicht mal eingefahren seit der Restaurierung 2004.
    *Aber der Radeburger Freund kümmert sich drum- er ist eingetragener Teile-Händler da* …..einfach googlen….

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  13. …wir sind nur einmal liegengeblieben, da das Gemisch für neue Zweitakter zu mager war….
    Aber kurz nach der Fertigstellung kam´s in meiner Firma zum großen Crash, und ab da mußte ich sehen, wohin mit der Karre oder besser wohin mit beiden…
    Doch selbst in der Hauptstadt Asuncion fährt so eine rum- selbes Baujahr & ebenso rot: hätte ich bloß den Besitzer gewußt..!
    *abermadamewardabei*….
    Moin Flogni!

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