Drei in der Nacht

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Roman 01

„…welcher mit einem Gehfehler behaftete frühpensionierte Lagerist oder illegal aufgetauchter chinesischer Enkel des Großmoguls auch immer diesen Stadtteil betreten würde, stets würde ihm als erstes der Geruch dieses Viertels begegnen: beißende Auspuffgase, die vergeblich versuchen, die Oberhand über die aromatischen Ausdünstungen des fauligen, liegengelassenen Obstes der morgendlichen Fruchtstände zu behalten, um die sich die nicht nur im Sternenglanz streunenden Hunde balgten.
Aus dem Nachbarhaus begann brenzliger Dunst angebrannter Bratkartoffeln eines von nächtlicher Beschäftigung heimgekehrten angetrunkenen Werkstattarbeiters den unteren Teil der Straße zu füllen; wahrscheinlich war er beim zubereiten seines Abendmahles trotz des plärrenden Radios über dem Rest der Pintflasche in seinem billig aus einem Nachlaß erworbenen Sessel eingeschlafen.
Früher befand sich diese Seitenstraße in einem glücklichen Viertel einer aufstrebenden und vielbeworbenen Stadt; doch mit der allgemeinen Teilnahmslosigkeit der Leute und der Tatsache, daß die Gesetzeshüter in die Überfälle verwickelt waren, statt sie aufzuklären, begann die Stadt schneller als Atlantis zu versinken und späteren langweiligen Geschichtsprofessoren hinterließ sie so eine Menge Rätsel, und zwar solch knifflige Sachen, daß manch Student sein erst freudig gewähltes Abschlußthema nächtelang verfluchen sollte.
Auf der Straßenseite gegenüber hielt abrupt einer dieser kleinen Sportwagen, für die die Engländer mehr berüchtigt als berühmt sind: zweisitzig, spritzig und grün; ihm entstieg ein etwas kräftiger Mann mit Hut, unter dem ein grauer Zopf hervorsah. Schwer baumelte ihm eine dieser neuen batteriebetriebenen Kamera’s vor dem Bauch, die man erst sah, als er sich aufgrund seiner langen Beine umständlich von dem Auto befreit hatte. Irgendwie kam mir seine Körperhaltung bekannt vor, und mir schien, als hätte ich ihn vor einigen Jahren das letzte Mal gesehen, als er jeden Abend sein Tanzlokal, dem diese jazzige Negermusik entwich, trotz vieler Versuche allein verlies. Nun schien es ihm besser zu gehen: an seine Seite drängte sich eine dieser drallen Blondinen, für die man schon mal den Namen des eigenen Vaters und die umgestanzte Motornummer des eigenen Autos vergessen kann. Sie hatte teures, gutkopiertes französisches Parfüm und kleine Füße und sah aus, als wäre sie nicht auf den vollippigen Mund gefallen, der einem Manne viele Freuden verschaffen könnte… Ihre kleinen Finger, mit denen sie ihr Kleid zurechtzog, sahen aus, als könnten sie gut und schnell über die abgegriffenen Tasten eines einst teuren Klaviers gleiten, mit dem sie besonders Sonntagsvormittags die Nerven der rumänischen kinderreichen Familie aus dem Erdgeschoß strapazierte. Die beiden schienen immer noch gut zusammenzupassen; zumindest half ihr der Fotograf, ihren Reisekoffer aus seinem winzigen Auto zu wuchten. Während der kofferschleppende Gatte schwitzend etwas von „…dem seine Schuld!“ vor sich hinfluchte, strebten ihre Schatten dem nächstgelegenen Hause zu, in dessen Inneren sie mit einer Eile verschwanden, als wären beide mitten im Honigmond für mehr als acht Tage getrennt gewesen….“

Roman 02Roman 03Roman 04

Liebe Außenstelle; hier der scheinbar verlorengegangene Text von Seite 67. Bitte an entsprechender Stelle einfügen. Personen & Orte sind wie immer fiktiv; alles andere rein beabsichtigt zum 121ten Geburtstag eines gewissen Herrn Chandler. :??: 🙄

Vielleicht sollten wir die angefügten Bilder etwas retuschieren, sonst könnten einige vermuten, es handele sich um das vormalige Auto des Redaktionsbesitzers vom hiesigen „Stadt-anzeiger“…! ;D

In diesem Sinne – wie immer mit vielen Grüßen von „OUTLAW TODAY“! :wave:

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

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  1. Sehr schön,wie ein Roman 😉
    Das las sich jetzt echt witzig,spritzig..und diese Bilder..wirkt alles wie schon mal gelebt..kicher..

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  2. lacht …es war ein roman, sicht aus steffens feder….lacht… ja der käfer hat tatsächlich gelebt und ich habe laut steffen seinen tach wieder zum leben erweckt..bis gleich hitzkopf lacht…

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  3. Es ist mehr eine Hommage an Raymond Chandler, der Phil Marlowe „erfunden“ hat. Und die Leute in unserer Außenstelle wissen, wer mit den beiden in der Nacht gemeint ist. Sie verwalten ja noch eine Uhr und zwei Pfeifen von mir. 😉
    Guten Abend, Herr Hadis!!

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  4. Vielen Dank! Ich habe dazu noch etwas zwischen die Zeilen versteckt; extra für viele, die hier sind 😉
    Und damit die Außenstelle in Katzweiler durcheinandergebracht..!
    Aber zumindest das Auto existiert wirklich hier in der Nähe; möchtest Du es kaufen? 😉

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  5. Moin, moin 🙂

    Die Hommage an Raymond Chandler ist mir auch noch aufgefallen – aber der restliche Zusammenhang fehlte irgendwie …

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  6. Kein Problem: es handelt sich dabei um eine Liebesgeschichte, wie sie nur das Leben schreibt. Motto: Tatsächlich passiert. Und langsam pirschen wir uns innerhalb der Andeutungen und zwischenzeiligen Hinweise an den Kern der Sache. Fortsetzung folgt. Weil sich die Hauptakteure hier an den Kommentaren beteiligen werden 😉

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  7. Wie geil ist das denn???
    muharharharhar
    Ich hab sie erkannt! Ich hab sie erkannt!

    Allerdings drängt sich mir die Frage auf, wie der große Canneletto auf die Idee kommen könnte, die dralle Blondine trage teures „kopiertes“ französisches Parfüm?
    Natürlich verwendet diese nur Originale!
    Kleine Füße? Naja, im Vergleich zu denen des Aussenstellenleiters sind die der Dame wirklich klein, geradezu winzig!
    Zur Anzahl der Gepäckstücke sei zu sagen, dass diese drei an der Zahl waren und gar nicht in den kleinen grünen reingepasst hätten. :-)))))
    Aber das ist eben der schriftstellerische, künstlerische Freiraum, den ich dem großen Canneletto eingestehe!

    Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung des Romans.
    Hoffentlich werden da Antworten auf die Fragen auftauchen, wie z.b.
    „Was passierte im Haus?“
    „Seit wann ist der Schwanz… äh ZOPF des Hutträgers grau?“
    „Wieviele Kinder hat die rumänische Familie eigentlich?“
    „Werden wir die beiden Protagonisten wiedertreffen?“

    Liebe und geehrte Grüße von der Aussenstellenleiterin

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  8. Vielen Dank! Ich werde wohl noch eine Fortsetzung dranhängen…
    Ja, der Wagen steht hier in Villarrica inner Ecke rum; beinahe nix mehr dran, was zu gebrauchen wäre- schade!
    Viele Grüße zum Wochenende!!

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  9. …bin dabei: TÜV gibts hier (unter Vorbehalt) so gut wie nicht, und das Kennzeichen kann schon mal dauern 😉
    An welche Adresse geht das Paket? 😉

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  10. Ich glaube, das haben schon mal welche probiert 😉
    Leider weiß ich nicht, wie der „unten rum“ aussieht. Ich könnte ihn ja für Dich schon mal reservieren und den Besitzer ausfindig machen. Und Du kassierst dann die Abwrackprämie- 25%…?

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  11. Ohhhh, Danke!!!!
    Du hast die beiden Leutle erkannt??? Dabei ist doch alles fiktiv gehalten… 😉
    Dann mußt Du selber ja an der anderen Ecke gestanden haben, da Du so genau beobachtet hast an dem Abend.
    Klar- Frau hat sich die Anzahl der Taschen gemerkt; die billigen Vuitton-Imitate waren wohl nur von Deinem Standort aus zu sehen.
    Sollte übrigens in der Außenstelle noch eine Manuskriptseite verlorengegangen sein, kann ich ja leicht Ersatz liefern! Mir scheint wirklich, daß noch Bedarf besteht. An einer Fortsetzung der Geschichte, meine ich…
    Tja, dann Euch mal liebe Grüße in die Außenstelle!
    …nur noch EINE Woche bis Wettenberg!

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  12. Tja, leider hat die Außenstelle erwähnte Seite 67 versiebt, sodaß ich die nachliefern mußte- Du weißt ja selber, wie in diesen Redaktionen geschafft wird 😉
    Aber selbstverständlich konnte es sich NICHT um Euer Redaktionsfahrzeug handeln- da sind ja noch einige Zusatzaggregate installiert.
    P.S.: mit 25 PS überflog vor 100 Jahren der Franzose Louis Bleriot als erster Mensch den Ärmelkanal! 25tausend Francs bekam er für diese reichliche halbe Stunde Flugleistung.
    Viele Grüße in die Redaktionsstuben!!!!

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  13. Wobei natürlich der gezeigte Tacho und die moderne Tankanzeige nicht in diesen Wagen zu passen scheinen. Aber wo bekommt man hier orschinahle Teile her- und wo überhaupt ist die nächste „Veterama“??????
    Viele abendliche Grüße in die (ungeheizte???) Redaktionsstube!! 😉

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  14. naja, du sitzt doch an der quelle für unendlich viele abwrackprämienschlitten… mach mal´n container voll… teilen wir uns den reibach :))

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  15. Bei den Preisen, die die stolzen Besitzer für ihre „Gurken“ noch verlangen, senkt sich direkt die Gewinnspanne beim abwracken- leider. Da scheint mir Uruguay eher das Paradies zu sein- zumindest, was die Träume von Oldtimerfreaks betrifft. Do legst di nida, würde der Bayer sagen…..Besser nicht nachschauen…..!!

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  16. Ja, genau: und dazu hatte ich recht- einer der Hauptakteure hat sich unter die Kommentare gemischt!!!
    Dir ein schönes Wochenende- wir frrrrrierrrren uns derzeit hier den A… ab! 😉

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  17. Ohne unseren praktischen Gasofen- keine Chance. Da hätte Napoleon 1812 schon längst zum Rückzug geblasen.
    Tja, Südamerika ist nicht immer mit Hitze gleichzusetzen…!

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  18. Sag mal Steffen, in welcher Gegend drückst Du Dich denn rum?

    Und noch eine andere Frage drängt sich mir auf: Warum hast Du nicht in Radebeul an der Geschichte von Lederstrumpf weiter geschrieben?

    Karl May hätte es Dir gedankt. 😉

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  19. Ja danke! Zum Glück haben wir vor über 4 Jahren an diese Temperaturen gedacht und auch dicke Decken & Federbetten in unsere Übersee-Kisten gepackt!
    Mal sehen, was das Wochenende bringt…!

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  20. Lederstrumpf stammt von Karl May?????? Aaaahhhrrrrrggg!!!
    –Aber ich könnte natürlich die Helden des Maysters wieder auferstehen lassen. Mir scheint allerdings, daß ich auch viel Freude an Short-Storys hätte..!
    Viele Grüße nach Erfurt!!!!

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  21. Moin, moin!
    Letzte Nacht hatten wir ja nun endlich unter-null-Grade.
    Wie gehts dem Redaktionskäfer??
    Achja, eine kleine Frage noch:
    Eine Thermoskanne hält im Winter warm und im Sommer kalt. Woher weiß sie, wann Sommer und wann Winter ist?
    Keine Ahnung….

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  22. also ganz einfach…der käfer steht im car-port, zur thermoskanne..das muß sie gar nicht wissen. denn sie wurde in der heutigen zeit für den jet-set erfunden. in der zeit um weihnachten soll man mit ihr auf der nordhalbkugel verbringen, also dort wo die menschen immer transparenter werden und man sich fragt:“ wenn ich mich sowieso naggisch mache, brauche ich dann noch markenkleidung, die ich mir demnächst bei 78 % besteuerung der einheitsrente sowieso nicht mehr leisten kann?“ also da, soll man mit der thermoskanne sein, und in der zeit zwischen juni und september nimmt man sie mit auf die südhalbkugel, nämlich dahin, wo es egal ist ob du was an hast oder nicht. denn das letzte hemd, sagt man brauch keine mate-flecken oder so ähnlich…..gruß steffen

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  23. Bisher hatte ich da immer leichtes Spiel; auch dies scheint sich verändert zu haben ;-(
    Wer bringt mir jetzt mein Frühstück ans Bett und bügelt meine Hemden..?

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  24. ..wußte ich doch 😉
    Harry Thürk? Hat der nicht auch an verschiedenen Drehbüchern mitgewirkt? Mir ist, als hätte ich ihn auch in der blauen Krimi-DIE-Reihe vertreten….

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  25. *feuerundflammesei*
    Alles klar! Gleich sende ich Dir die gewünschten Maße der Dame! 😉
    (auwacke, wenn dies Magali liest…)

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  26. Nur 15 heiße Tage ist ja nicht sonderlich viel..Und wenn man dann noch schaffen muß, kriegt man´s wohl schnell mit dem Fernweh….Noch einen Urlaub geplant dieses Jahr…?

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  27. Er soll ja gesellschaftlich oftmals angeeckt sein- auf beiden Seiten (so es denn vertretbar war…).
    Aber er hatte wohl ein interessantes Leben, und dies ist doch die Hauptsache, oder..?
    Viele Grüße zum Sonntag!

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  28. Er hat gut geschrieben, das ist für mich das Wichtigste.

    Interessant war sein Leben allemal. (So wie meines es auch ist 😉 )

    Der Sonntag ist rum. 🙄

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  29. …solltest Du einen Ghostwriter gebrauchen, dann melde Dich doch 😉
    ICH könnte Deine Erlebnisse noch interessanter niederschreiben; Du würdest es nicht mehr wiedererkennen!
    Es wäre ein Bestseller!

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  30. Oh, Danke!!! Gleich muß ich mir noch was einfallen lassen für unser nächstes Geburtstagskind; ein guter Bekannter, der für morgen hier reserviert hat!
    Verdammt- ein Geschenk fehlt noch….

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  31. ….spätestens jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob die Thermos-kanne nicht als gefährliche Waffe benutzt werden kann. Damit würde sie als Gefahrgut klassifiziert und ein Grenzübertritt damit leider nicht möglich!
    Aber ist der derzeitig angepriesene Urlaub auf Balkonien nicht in jedem Falle besser…? Man stelle sich vor- ständig müßte die Position der für die persönliche Sicherheit zuständigen Satellitten neu ausgerichtet werden! So stellt man nur einmal „er bleibt zuhause“ ein, und Herrn Schschäuble bleiben sehr viele Kosten erspart. Und das wollen wir doch alle, oder? ODERRRRR???????
    Warum also in die unsichere Ferne schweifen? Was könnte da alles passieren- das eigene Sofa ist immer noch am bequemsten. Oder etwas NICHT????????
    Viele Grüße in die Außenst-äh Redaktionsstuben. 😉

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  32. Ja, aber nicht in der Ferne.

    Diese 15 Tage waren extrem heiß und trocken – ansonsten pendeln die Temperaturen so rauf und runter, und gelegentlich gibt es mal Gewitter und Schauer. Eigentlich ist das ein ganz normaler Sommer. Und ich find´ ihn bisher OK.

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  33. Du meinst den alten Käfer?? Ich denke, der geforderte Kaufpreis wird meine Mittel übersteigen- hier in PY haben Autos noch richtig Wert!!

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  34. Kaum ist´s mal kalt, wünscht man sich die Hitze her. Um dann wieder zu stöhnen und die Vorzüge des kühlen Herbstes zu rühmen. Warum nur ist dies so…?

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  35. Zufriedenheit lernt man in hiesigen Breitengraden schnell. Oder man schmeißt alles hin und geht zurück.
    Beim Einkaufen einschränkend zu handeln, habe ich zum Glück schon in der alten Heimat gelernt, und so geht jetzt vieles leichter!!!

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  36. Mittlerweile denken wir auch an ein größeres Gefährt; für Einkaufstouren ist der zu klein geworden. Der kam immerhin vor 4 Jahren 5000 $. Plus 500 $ Provi für die freundliche Vermittlerin 😉
    Deutsche im Ausland halt…. ;-0

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  37. Doooch- wenn die „Einschränkung“ aus der Überzeugung kommt, daß man eben nicht alles durch die Werbung angepriesene unbedingt braucht. Wofür muß die Markenhose 200 Mark kosten, oder das Auto einem sagen, wo man hinfahren soll.. ?
    Nicht mit mir…!!

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  38. Klar- davon gehe ich auch nicht ab. Und die grundsätzlichen Dinge sind hier schon gewährleistet. Doch sollte man striktes rechnen nicht aufgeben; auch hier kostet alles Geld. Preise für Lebensmittel sind ebenso am steigen wie sich die Preise für Grundstücke tierisch vervielfältigen!

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  39. Seit Oktober ´06 lebt sie zumindest nicht mehr von unserem Geld, und wir kommen auch ohne sie sehr gut klar. Deutschland auch- da darf sie nämlich nicht mehr hin 😉

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  40. Dies war zu erwarten;
    aber besser, hier zu schaffen als in der alten Heimat!
    Und man bekommt noch was von der Welt zu sehen.
    Tatsächlich habe ich mich mal 20 Jahre an eine Maschine gebunden, unvorstellbar heute 😉

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  41. Genau so! Und nach den 500 $ Provision für´s dabeisein bei unserem Autokauf noch die Freiminuten unseres Festnetz-Telefons beanspruchen. Deshalb ward sie seit Oktober ´06 bei uns nicht mehr gesehen….warum wohl…? 😉

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  42. In kultureller Hinsicht ist sie natürlich vorne dran. Aber trotzdem kann man woanders leben; die Deutschen leben mittlerweile in fast jedem Winkel der Welt: Chile, Brasilien, Argentinien und natürlich Paraguay, wenn man von Südamerika ausgeht. Wir kennen welche in Venezuela und eine Familie, die demnächst nach Kolumbien geht. Aber dies muß jeder selber entscheiden- die Gründe zum auswandern liegen kurioserweise wieder nah beieinander… 😉
    Viele Grüße aus Villarrica!
    Mensch, heute vor 36 Jahren kam ich in die Schule…!!!

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  43. Gern geschehen 😉
    Irgendwann ist auch mal für mich der Spaß rum….
    Hier bezeichnet man sowas als Gastbremse.
    Noch dazu, daß ihr Typ früher mit ner Kugel im Kopp (22er) hier rumstürzte. Und erst der zweite Versuch klappte. ;-0
    Besser, mal ´nen dicken und lauten Schlußstrich ziehen, oder…?

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  44. Nee, dies habe ich Ende April 1988 in Meissen erworben- für ganze 1865 Mark der „ddr“. Unglaublich heute sowas- es waren nämlich beinahe 3 Monatslöhne!! Aber zumindest habe ich das Ding da noch stehen- kennst mich ja 😉

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  45. Erst gestern sagte ich noch, daß ich schon wie mein ehemaliger Chef klinge… ;-o
    Und außerdem müssen wir den uns gegebenen Titel „Jammerossi´s“ ja richtig verdienen 😉

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  46. Zunächst müßte mal der Stadtrat über die Errichtung eines Denkmals für mich beraten; daran wird aber wieder die Säge klemmen….ich ahne es bereits…

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  47. Je nach Tageslaune (oder vorheriger Schlafmenge) kann das bei mir variieren; zum Glück hat man aber immer die Frau dabei, die dann wieder aufmunternd wirkt. Nein, ich singe jetzt ganz bestimmt kein Loblied auf die Frauen- der Große Canneletto ganz bestimmt nicht!!!!! 😉
    Guten Abend, Herr Hadis!

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  48. Was ein Glück, daß ich mir die Arbeitsmenge nicht vorher vorgestellt habe; keine Ahnung, ob der Optimismus dies ausgehalten hätte …

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  49. Auch in Koblenz fanden´s 99% der Leute wunderbar; ich will beileibe keinen zum auswandern überreden.
    Und vielleicht sind diejenigen, die weggehen, ja im Inneren ganz anders gestrickt… 😉

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  50. Könnte ich mir sehr gut vorstellen: Laß nur mal die Steuern raufgehen. Die Abwrackprämie läßt Werkstätten und den Gebrauchtwagenhandel sterben. Es wird nicht besser werden- auch wenn der Fernseher flach ist….

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  51. Leider wird auch die nächste Wahl nix an dieser Konstellation ändern können; es gibt ja praktisch keine ernst zu nehmenden Alternativen..!

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